Agrargenossenschaften

Die rund 550 Agrargenossenschaften im Genossenschaftsverband – Verband der Regionen – sind mittelständische Landwirtschaftsunternehmen. Sie bewirtschaften durchschnittlich 1.600 ha und bieten je Unternehmen ca. 30 Menschen einen Arbeitsplatz. Gerade in strukturschwachen Regionen gehören sie damit zu den bedeutenden Arbeitgebern. Ihre bäuerlichen Mitglieder erhalten Einkommen durch Arbeitsplätze, Pachtzahlungen und die Teilhabe am wirtschaftlichen Erfolg.

Als Mehrfamilienbetriebe sind die Agrargenossenschaften Eigentum von rund 23.000 Mitgliedern. Von der Fläche her sind das rein rechnerisch etwa 40 ha pro Mitglied. Durch die enge Bindung an die Mitglieder und ihre Familien sind sie als genossenschaftliche Landwirtschaftsunternehmen für das gesamte gemeinschaftliche Leben auf dem Land von großer Bedeutung.

Agrargenossenschaften sind ein zukunftsweisendes Kooperationsmodell für landwirtschaftliche Familienbetriebe und damit für eine nachhaltige Stabilisierung bäuerlicher Landwirtschaft.