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Kooperatives Wirtschaften als Dimension des Friedens: GENOSSENSCHAFTSSTIFTUNG unterstützt Tagung zur Solidarischen Ökonomie

Unter dem Titel "Ökonomische Dimension des Friedens: Solidarische Ökonomie", lädt der Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie e.V. aus Kassel vom 10.-12. Februar 2017 zu einem dreitägigen Austausch ins nordhessische Imshausen ein.

Jedes genossenschaftliche Unternehmen hat seinen Kern in der Idee des kooperativen Wirtschaftens. Den Genossenschaften und vielen anderen Initiativen gemeinsam ist die Überzeugung, dass solidarische Ökonomie auch in der heutigen Zeit keine Utopie ist, sondern ein Zukunftsmodell. Viele Gründungsinitiativen belegen dies.

Dieser Verein zur Förderung der Solidarischen Ökonomie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Initiativen lokaler Akteure zu fördern und gemeinsam eine Strategie für die Stärkung von Regionen zu entwickeln. Dies geschieht durch Forschung und Bildung über die verschiedensten Formen der Solidarischen Ökonomie und der nachhaltigen Entwicklung von Regionen. Der Verein verfügt über praktische Erfahrungen, wissenschaftliche Kompetenz und Kontakte auf dem Gebiet der Selbstverwaltung aus Brasilien, USA, Italien, Spanien, Frankreich und Deutschland.

Dahinter steht das Konzept, dass Solidarische Wirtschaftsunternehmen durch gesellschaftliche Unterstützung in Forschung und Bildung und durch die richtigen Bündnispartner gestärkt werden können. Wenn sie z.B. in regionalen Foren miteinander in Kontakt kommen, können sie die gesellschaftliche Solidarität und die regionale Wirtschaftsstruktur stärken. Als neue Quellen der Wertschöpfung können sie dem Leerlaufen von Regionen entgegenwirken oder es sogar umkehren. Hierzu werden Beispiele aus anderen Ländern vorgestellt.

Hauptzweck der auch mit internationalen Teilnehmern besetzten Tagung ist der Erfahrungs- und Ideenaustausch. Auch der Besuch verschiedener Initiativen in der Region Nordhessen wird hier Impulse geben.

Nicht zuletzt wird es auch darum gehen, auszuloten, welche Möglichkeiten hier und heute in Deutschland denkbar sind, die Herausforderungen der Zeit in selbstverwalteten Strukturen friedlich und getragen von gegenseitigem Respekt zu lösen.

Genossenschaften sind gelebte Solidarische Ökonomie. Der Titel der Tagung lädt zum Nachdenken darüber ein, ob sie damit auch Friedensstifter sein können. Damit erhält die UNESCO-Entscheidung, die Genossenschaftsidee auf die Liste des immateriellen Weltkulturerbes zu setzen, noch zusätzliches Gewicht.

Das Seminar wird vom 10.02. bis 12.02.2017 in der Schulungsstätte der Stiftung Adam von Trott im nordhessischen Imshausen statt und ist für alle Interessierten offen.

Die Einzelheiten ergeben sich aus dem beigefügten Einladungsflyer, den Sie zusammen mit dem Anmeldeformular hier downloaden können.

Ansprechpartner:

Dr. Rainer Hartig
GENOSSENSCHAFTSSTIFTUNG
Telefon: 0511 9574-5452
E-Mail



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