Gremienräume

Unsere Gremienräume sind ein geschlossener Bereich, in dem wir für unsere Gremienmitglieder Unterlagen der Gremien – Verbandstag, Verbandsrat, Regionaltage, Fachräte und Arbeitsausschüsse – zur Verfügung stellen.

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Mitgliederportal

Für die Fachvereinigungen:

  • Agrar
  • Gewerbe
  • Landwirtschaft
  • Energie, Immobilien und Versorgung

Unser Mitgliederportal ist ein geschlossener Bereich, in dem der Genossenschaftsverband den Mitgliedern der Fachvereinigungen Agrar, Gewerbe, Landwirtschaft sowie Energie, Immobilien und Versorgung Informationen und Anwendungen zur Verfügung stellt.

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Mitgliederbereich

Für die Fachvereinigung:

  • Kredit

Der Mitgliederbereich für die Fachvereinigung Banken ist ein exklusiver Service für unsere Genossenschaftsbanken.

Nachhaltigkeit im Genossenschaftsverband

#neuewegegehen
Die ganze Welt redet von Nachhaltigkeit. Der Genossenschaftsverband auch. Und hat dafür ein Team Nachhaltigkeit gegründet, das das Thema Nachhaltigkeit fundiert analysiert, strategisch ausrichtet und für die Mitgliedsgenossenschaften im Geschäftsalltag nutzbar macht.
Wir alle gemeinsam haben eine unternehmerische Verantwortung im Hinblick auf Ökologie, Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Der Verband berät, prüft und unterstützt die Mitglieder in der Entwicklung und Umsetzung Ihrer Maßnahmen in allen relevanten Bereichen der Nachhaltigkeit.

Bewahren.
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts stehen Genossenschaften nach den Prinzipien von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch für praktizierte Wirtschaftsdemokratie, für Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Wir bewahren uns diese genossenschaftlichen Werte. Unsere Unternehmenskultur ist neben betriebswirtschaftlichen Zielen geprägt von Vertrauen, Tradition und Verantwortung.

Seit dem 30. November 2016 ist die „Idee und Praxis der Organisation gemeinsamer Interessen in Genossenschaften“ auf der Repräsentativen UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit eingetragen. Ihr grundlegender Rahmen beruht auf Werten wie Solidarität, Ehrlichkeit und Verantwortung.

© Bundesregierung

Bewegen.
Die Agenda 2030
Im September 2015 haben sich die Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen auf die Agenda 2030 geeinigt. Jedes Land hat sich auf die Umsetzung kommittet.

Bewirken.
Insgesamt gibt es 17 Nachhaltigkeitsziele, viele haben genossenschaftliche Anknüpfungspunkte nach denen wir handeln und agieren. Wir stellen auf diesen Seiten einige ausgewählte Beispiele vor. Außerdem unterstützen wir unsere Mitglieder auf Ihrem Weg.

Das Genossenschaftswesen ist dank seines globalen Erfolgs bei der Armutsbekämpfung international anerkannt. Weltweit gibt es 2,6 Millionen Genossenschaften mit rund 1 Milliarde Mitglieder. In Entwicklungsländern sichern Genossenschaften die Existenz zahlreicher Landwirte. In den Industrienationen leisten sie einen wirksamen Beitrag zur Vermögensdistribution.

In der Landwirtschaft geht nichts ohne Genossenschaften. Ob Agrargenossenschaften im Osten Deutschlands oder landwirtschaftliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften im Westen – Produktion, Veredelung, Lagerung, Vertrieb … überall leisten sie ihren Beitrag.

Ländliche Räume tun sich zunehmend schwer, eine zufriedenstellende ärztliche Versorgung zu gewährleisten. Ärztegenossenschaften springen in die Versorgungslücken. Und die NOWEDA Apothekergenossenschaft eG garantiert einen leistungsfähigen Vertrieb von Medikamenten.

Es gibt kein erfolgreicheres Modell in Deutschland zur Vermittlung von praxisnahem und unternehmerischem Wissen als Schülergenossenschaften. Schulen organisieren sich in Genossenschaften. Die Lippe-Bildung eG schließlich sichert die Fort- und Weiterbildung entlang der unternehmerischen Bedürfnisse einer ganzen Region.

Ob die Beginenhof Köln eG oder die WeiberWirtschaft eG in Berlin – Genossenschaften sind für Frauen ein geeignetes Instrument, um ihre Interessen zu stärken.

Wasserversorgung gehört in genossenschaftliche Hände. So werden Versorgungssicherheit und Effizienz gesichert. Und Privatisierung droht nicht: Genossenschaften sind ja bereits Privatunternehmen.

Mehr als 900 Energiegenossenschaften erzeugen in Deutschland Energie. Es könnten deutlich mehr sein, wenn endlich Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die dezentrale Energieerzeugung nicht verhindern. Und lokale Stromnetze sollten grundsätzlich in Bürgerhand betrieben werden.

Für kein anderes Nachhaltigkeitsziel stehen Genossenschaften so klar wie für nachhaltiges Wirtschaftswachstum. Denn wer die Mitgliederförderung statt der Gewinnmaximierung zum Ziel hat, agiert nachhaltig, nicht kurzfristig. Die Allmende-Forschung der Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom belegt dies eindrucksvoll.

Wo Genossenschaften als freie Vereinigungen von Menschen wirtschaftlich tätig sind, nimmt die Ungleichheit ab – auch in Industrienationen. Beispiel europaweite Ausschreibungen: Nichts für kleine Unternehmen? Doch, wenn sie sich in Bietergemeinschaften zusammentun.

Bezahlbaren Wohnraum – und zwar jenseits politischer Zyklen zwischen Privatisierung und Verstaatlichung – garantieren Genossenschaften. Viel zu wenige Problemlagen werden in den großen Städten von Bürgerinnen und Bürgern genossenschaftlich eigenverantwortlich gelöst. Da ist das Land deutlich weiter.

In Fischereigenossenschaften bündeln Fischer ihre Interessen. Innovative und alternative Erlösmodelle werden gemeinsam erschlossen. So sinkt die Abhängigkeit von der einseitigen Erwerbsquelle Fischfang dank Vertiefung und Verlängerung von Wertschöpfungsketten sowie dem Erschließen neuer Erwerbsquellen zum Beispiel im Tourismus. Das verhindert Raubbau, weil alternative Erwerbsquellen entstehen.