06.11.2018

Wie Genossenschaften den ländlichen Raum attraktiver machen

Ein Beitrag von…

Ralf W. Barkey

Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland lebt in kleineren Städten oder Gemeinden auf dem Land. Ländliche Regionen sind attraktive Lebens-, Arbeits- und Erholungsorte. Viele Unternehmen, darunter mittelständische Weltmarktführer, haben dort ihren Standort. Ländliche Räume, vor allem in strukturschwachen Regionen, haben jedoch auch große Probleme: angefangen vom Rückgang der Bevölkerungszahlen über die Alterung der Bevölkerung und Abwanderung jüngerer Menschen bis hin zu Mängeln in der Infrastruktur und in der Versorgung mit leistungsfähigem Internet.

In ländlichen Regionen hat die Eigeninitiative der Bürger einen hohen Stellenwert und erhöht die Lebensqualität. Die Menschen engagieren sich vor allem in Vereinen und Verbänden und viele von ihnen, oft gemeinsam mit Unternehmen, auch in Genossenschaften.

Mit genossenschaftlichen Initiativen wollen sie den ländlichen Raum stärken, ihre Probleme vor Ort bedarfsgerecht lösen und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in Stadt und Land beitragen. In unserem neuen Themenschwerpunkt porträtieren wir daher für Sie Genossenschaften – vom Freibad über die Bauernhof-Kita bis hin zur Dorfkneipe und zum Ärztehaus: Sie haben Modellcharakter und sorgen dafür, dass Menschen auch in Zukunft auf dem Land gut leben und arbeiten können. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!