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Schwarze Schafe schädigen Ruf der Genossenschaft

newsroom | Veröffentlicht am 07.06.2018
Ralf W. Barkey
Vorstandsvorsitzender

Es ist ärgerlich: Da gibt es einige wenige unseriöse Trittbrettfahrer des guten Rufs der Genossenschaft und schon stehen viele grundsolide, ehrlich wirtschaftende und echte Genossenschaften mit am Pranger. So im heute in der ZEIT erschienenen Artikel „Pleite im Märchenland“ von Marcus Rohwetter.

Seit der Finanzkrise erfreuen sich Genossenschaften zurecht eines hervorragenden Images als verlässliche Unternehmen. Doch wo etwas glänzt, werden Glücksritter angelockt. Es ist Rohwetters Verdienst, deutlich zu machen, mit welchen Methoden schwarze Schafe Verbraucherinnen und Verbraucher unter dem Deckmantel der Genossenschaft zu zweifelhaften Geldanlagen verführen.

Was aber in dem Artikel zu kurz kommt, ist der klare Hinweis, dass solche Genossenschaften gar nicht existieren dürften. Denn jede Genossenschaft hat ein und denselben Grundauftrag: Die Förderung ihrer Mitglieder durch einen gemeinsamen Geschäftsbetrieb. Als Instrumente zur Maximierung von Renditen sind sie nicht vorgesehen.

Bei den Gründungen, die durch unseren Verband begleitet werden, achten wir genauso wie die anderen im Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) organisierten Verbände sehr genau darauf, keine Schein-Genossenschaften zuzulassen. Zudem warnen wir vor solchen Anlegerfallen. Wir wollen echte Genossenschaften mit Mitgliedern, die ein Förderinteresse haben.

Den Schaden haben nun die ehrlichen und echten Genossenschaften. In ihrem Interesse werden wir uns weiter einsetzen für einen institutionellen Rahmen, der einerseits genossenschaftliche Initiativen nicht abwürgt, andererseits aber auch den Missbrauch unserer Idee verhindert. Und wir werden nicht nachlassen, Verbraucherinnen und Verbraucher aufzuklären, beispielsweise durch unser Projekt Schülergenossenschaften, in dem seit Projektstart mehr als 10.000 Schülerinnen und Schüler das Wesen der Genossenschaft durch praktisches Tun kennengelernt haben.

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