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Facebook als Währungsanbieter: Die Risiken digitaler Schattenbanken

newsroom | Veröffentlicht am 01.07.2019
Ralf W. Barkey
Vorstandsvorsitzender

Facebook will eigenes digitales Geld unter der Bezeichnung „Libra“ herausbringen. Nutzer von Facebook, WhatsApp oder Instagram sollen dieses Geld, das mit Währungen verschiedener Länder unterlegt werden soll, als Zahlungsmittel verwenden können.

Experimente mit neuen Produkten und Dienstleistungen sind in der digitalen Welt Alltag. Facebook ist jedoch kein Startup, sondern betreibt mehrere Social-Media-Plattformen mit insgesamt mehr als zwei Milliarden Nutzerinnen und Nutzern weltweit und hat Zugriff auf umfangreiche Daten. Wenn ein solches Unternehmen Finanzdienstleistungen anbietet, kann es allein aufgrund seiner hohen Nutzerzahl schnell eine marktbeherrschende Stellung erreichen und damit den Wettbewerb schwächen, wie die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich warnt.

Auch aus einem anderen Grund sind die Voraussetzungen zwischen alten und neuen Wettbewerbern ungleich: Während reguläre Kreditinstitute strenge Vorgaben beispielsweise zu Eigenkapital und Liquidität erfüllen müssen, gilt dies nicht für Technologiekonzerne, die ohne Banklizenz Finanzdienstleistungen anbieten.

Gleichzeitig können große neue digitale „Schattenbanken“ zur Gefahr für die Finanzstabilität werden. Davor warnt Katharina Pistor, deutsche Juraprofessorin an der Columbia Law School: Wenn Facebook in Währungen verschiedener Länder investiere, könnten ähnliche Risiken entstehen wie bei bestimmten amerikanischen Finanzprodukten vor der Finanzmarktkrise, die bewusst bankenähnlich gestaltet waren, ohne den gleichen Regeln zu unterliegen wie Banken. Diese Finanzprodukte mussten nach der Pleite von Lehman Brothers 2008 durch die öffentliche Hand mit milliardenschweren Garantien gestützt werden.

Finanzmarktregulierer sollten solchen Warnungen Beachtung schenken und dafür sorgen, dass alle Anbieter von Finanzprodukten den gleichen Regeln unterliegen, sofern sie vergleichbare Risiken eingehen – von der Geldwäscheprävention bis hin zum Eigenkapital. Mit allen Kräften müssen sie verhindern, dass in der digitalen Welt neue Schattenbanken entstehen, die „Too Big To Fail“ sind.

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