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EZB führt uns immer tiefer in eine paradoxe Ökonomie

newsroom | Veröffentlicht am 30.09.2019
Ralf W. Barkey
Vorstandsvorsitzender

Die jetzt nochmals verschärfte expansive Geldpolitik der EZB führt uns immer tiefer in eine paradoxe Ökonomie, in der Sparen bestraft und Schulden machen belohnt wird. Dagegen nehmen die Volksbanken und Raiffeisenbanken ihre Verantwortung für den Schutz des Spargedankens sehr ernst und haben die schon seit einiger Zeit fälligen Negativzinsen der EZB auf Kundeneinlagen bisher nur bei hohen Anlagebeträgen, vor allem institutioneller Kunden, weitergegeben. Im deutschen Bankenmarkt gibt es zudem einen scharfen Wettbewerb. Großbanken beklagen, der Markt sei overbanked. Ich nenne das kundenfreundlich. Deshalb werden sich die Auswirkungen im Mengengeschäft zunächst noch in Grenzen halten.

Klar ist aber auch: Da die Banken bis zu 0,5 Prozent Zinsen an die Europäische Zentralbank zahlen müssen, wenn sie Kundeneinlagen bei ihr deponieren, bedeutet dies für sie eine immer größere wirtschaftliche Herausforderung. Grundsätzlich müssen sie deshalb reagieren können – auch, indem sie die Kosten bei Bedarf verursachergerecht in Form von Negativzinsen an die Einlagenkundinnen und -kunden weiterreichen. Ob und wie dies geschieht, ist die geschäftspolitische Entscheidung jeder einzelnen Bank. Mit der Diskussion über das Verbot der Weitergabe von Negativzinsen versucht die Politik von ihrem eigenen Versagen bei der Sanierung der Staatsfinanzen in Europa abzulenken.

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