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Noch viel Luft nach oben: Mittelstand und Selbstständige unterschätzen Risiken durch Ausfälle von Geschäftsführenden

Newsroom | Veröffentlicht am 15.09.2022

Neu-Isenburg. Im Gegensatz zu großen Unternehmen sind mittelständische Unternehmen, viele Handwerksbetriebe und das Geschäft von Selbstständigen stark auf einzelne Personen bzw. Geschäftsführende ausgerichtet. Eine aktuelle Umfrage der Volksbanken und Raiffeisenbanken zeigt auf, dass diese Unternehmer*innen bisher nur selten einen Notfallplan vorbereitet haben, der bei einem temporären bzw. dauerhaften Ausfall der geschäftsführenden Personen greifen soll. Dies sind Ergebnisse einer YouGov-Umfrage bei Inhaber:innen und Entscheider*innen in mittelständischen Unternehmen.

Wenig Risikobewusstsein

Wer zahlt die Rechnungen, wer überweist die Gehälter und wer trifft schnell notwendige Entscheidungen, wenn ad hoc die Geschäftsführung ausfällt? Allein diese drei Fragen führen bereits vor Augen, wie grundsätzlich wichtig Notfallpläne für Unternehmer*innen und Firmeninhaber*innen sind.

In einer aktuellen Online-Umfrage wird deutlich, dass sich der Großteil der deutschen Mittelständler und Selbstständigen bisher nur ungenügend um das Risiko des Ausfalls der geschäftsführenden Personen kümmert. Ganze 48 Prozent halten einen temporären Ausfall der geschäftlichen Leitung (z. B. durch Unfall oder Krankheit) für „äußerst“ oder „eher unwahrscheinlich“, beim Ausfall der geschäftlichen Leitung durch Todesfall sind es 56 Prozent. In der Gruppe der Selbstständigen fällt die Risikowahrnehmung für einen temporären Ausfall höher aus als bei Unternehmer:innen mit Angestellten. Hier stufen 52 Prozent das Risiko als „äußerst wahrscheinlich“ oder „eher wahrscheinlich“ ein.

Durch die Befragung des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Volksbanken Raiffeisenbanken im Marketingfonds des Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. wurde darüber hinaus deutlich, dass eine entsprechende Vorsorge im Tagesgeschäft untergeht. Häufigster Grund für den fehlenden Notfallplan ist die Tatsache, dass das Risiko eines Ausfalls der geschäftlichen Leitung als verschwindend gering wahrgenommen wird. 30 Prozent geben dies als Grund dafür an, sich bislang nicht mit dem Thema beschäftigt zu haben.

Krankheit oder Tod in der Geschäftsführung gelten natürlich als unschöne Themen, mit denen man sich nur ungern beschäftigt. Weitere interessante Ergebnisse sind u. a., dass nur 25 Prozent der Befragten, die Vorkehrungen getroffen haben, eine Wiedervorlage des Notfallplans – also regelmäßig eine Aktualisierung der Informationen – vornehmen.

Volksbanken und Raiffeisenbanken bieten Notfallplan B

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben sich des Problems angenommen. Gemeinsam mit Wirtschaftsexpert*innen und Jurist*innen wurde der Notfallplan B entwickelt. Der Leitfaden unterstützt Unternehmer*innen und Selbstständige dabei, ganz pragmatisch ihre notwendigen Unterlagen zusammenzutragen und wichtige Vorkehrungen zu treffen, für den Fall der Fälle.

Weitere Informationen zum Notfallplanordner finden Sie hier: www.vr-notfallplan.de. Wenden Sie sich alternativ an Ihre Volksbank Raiffeisenbank vor Ort* oder fordern Sie den digitalen Notfallplan-Ordner dort direkt an.

*Teilnehmende Volksbanken Raiffeisenbanken in Berlin, Brandenburg, Bremen, Hessen, Niedersachsen (außer Weser-Ems-Region), Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Zur Methode der Befragung

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 522 Inhaber:innen und Entscheider*innen in mittelständischen Unternehmen zwischen dem 18.08. und 01.09.2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet nach Unternehmensgröße.

Der Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. vertritt die Interessen von rund 2.600 Mitgliedsunternehmen in 14 Bundesländern, die zusammen rund acht Millionen Mitglieder haben. Zudem ist er für seine Mitgliedsgenossenschaften Prüfungs- und Beratungsverband sowie Bildungsträger. Als moderner Dienstleister betreut der Verband Unternehmen aus den Bereichen Kreditwirtschaft, Landwirtschaft, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen sowie Energie, Versorgung und Immobilien. Der Genossenschaftsverband hat Verwaltungssitze in Neu-Isenburg, Düsseldorf und Hannover. Dazu kommen die Standorte in Baunatal, Berlin, Forsbach, Leipzig, Münster, Rendsburg und Schwerin.

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Jens Stoewhase
Bereich Kommunikation & Change
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