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Mehr Risiken als Chancen beim Agrarstrukturgesetz in Sachsen-Anhalt

Pressemitteilungen | Veröffentlicht am 19.11.2020

„Als Genossenschaftsverband unterstützen wir grundsätzlich Initiativen, die dazu beitragen können, die mittelständische Landwirtschaft nachhaltig zu stärken und zur Entwicklung des ländlichen Raums beizutragen. Die Agrargenossenschaften in Sachsen-Anhalt stehen mit ihren Mitgliedern für eine nachhaltige und zukunftsweisende Landwirtschaft, Verantwortung für die Menschen im ländlichen Raum und für regionale Wertschöpfung“, kommentierte Marco Schulz, Vorstandsmitglied beim Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V., das heute im Landtag Sachsen-Anhalt vorgestellte Agrarstrukturgesetz.

Der Versuch, unerwünschte agrarstrukturelle Entwicklungen durch gesetzliche Regelungen in den Griff zu bekommen, gehe dann am Ziel vorbei, wenn damit stabile landwirtschaftliche Betriebe in ihrer Entwicklung behindert werden. „Beachtet werden müssen auch kontraproduktive Folgen wie etwa Auswirkungen auf Kreditverträge oder zusätzlicher, bürokratischer Aufwand für die Landwirtschaft“, so Schulz weiter.

Mit dem Agrarstrukturgesetz will die Politik in Sachsen-Anhalt u. a. Gefahren durch eine agrarstrukturell nachteilige Verteilung von Grund und Boden abwehren. Der nun im Landtag diskutierte Vorschlag würde jedoch eher dazu führen, die Agrarstruktur im Lande weiter zu destabilisieren. „Gut gemeinte Agrarstrukturpolitik, die die positive Entwicklung der örtlichen Landwirtschaftsbetriebe behindert, kann sich im Extremfall in das Gegenteil verkehren. Die beste Agrarstrukturpolitik ist die, welche die wirtschaftliche Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe fördert und unterstützt und damit zu einer Stärkung und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe beiträgt“, unterstreicht Schulz.

Im Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. sind über 60 Prozent der ostdeutschen Agrargenossenschaften organisiert. 35.000 landwirtschaftliche Mitglieder sind als Mitunternehmer in den Genossenschaften aktiv. Die Agrargenossenschaften bewirtschaften mit insgesamt 1,4 Millionen Hektar ca. 25 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Ostdeutschland und beschäftigen rund 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus fühlen sich die Unternehmen auch für den Nachwuchs verantwortlich. Agrargenossenschaften bilden etwa 3.000 Auszubildende jährlich aus. Das entspricht rund 27 Prozent der Ausbildungsplätze für Land- und Tierwirte in der gesamten Bundesrepublik.

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Lisa König-Topf
Bereich Kommunikation & Change
Abteilungsleiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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