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Genossenschaftsverband beschließt Fusion mit dem Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband

Die Fusion ist beschlossen. Nachdem am 26. April 2017 der Verbandstag des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes (RWGV) mit einem Ergebnis von 100 Prozent seine Zustimmung zur Fusion erklärt hatte, stellte auch der Genossenschaftsverband die Ampel auf Grün: 94,8 Prozent stimmten anlässlich der Mitgliederversammlung am 27. April 2017 in Mainz der Fusion zu. Damit ist die Verschmelzung zum größten deutschen genossenschaftlichen Prüfungsverband beschlossen. Der Zusammenschluss soll am 1. Juli 2017 rückwirkend zum 1. Januar 2017 eingetragen werden. Der fusionierte Verband wird dann als „Genossenschaftsverband – Verband der Regionen“ firmieren.

Schon die Namensgebung macht deutlich, dass der neue Verband als Genossenschaftsverband der engen Verbundenheit mit den Mitgliedern in den Regionen einen hohen Stellenwert einräumt. Sie wird auch durch die organisatorischen Strukturen des fusionierten Verbandes deutlich. „Wir sehen uns in der Kontinuität der Bündelung der Kräfte zur Steigerung der Leistungsfähigkeit unserer Organisation. Gemeinsam werden wir stark sein und Regionalität leben“, unterstreicht Michael Bockelmann, Vorstandsvorsitzender und Verbandspräsident des Genossenschaftsverbands. „Dabei ist das Mitgliederwohl, wie auch bisher, Maßstab unseres Denkens und Handelns.“

Mit diesem Schritt antworten RWGV und GV auf die wachsende Vielfalt und Anforderungen der Mitglieder beider Verbände. „Unsere Mitglieder weisen eine hohe Branchen- und Größenheterogenität auf. Darauf reagieren wir, um unsere Leistungen auch in Zukunft in der gewohnten und gewollten Qualität zu erbringen“, erklärte Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des RWGV, die Motive für die Fusion. RWGV und GV haben bereits in der Vergangenheit kontinuierlich ihr Leistungsangebot optimiert.

Nun haben die Verbände die Chance, einen Quantensprung zu schaffen. „In allen Leistungsfeldern des Verbandes – Prüfung, Bildung, Betreuung, Beratung und Interessenvertretung – geht es darum, in einer sich rasant und ständig verändernden Welt Strukturen zu schaffen, die ein flexibles und schnelles Reagieren ermöglichen“, so der RWGV-Vorsitzende. Leistungen für die Mitglieder müssen permanent fort- und weiterentwickelt werden. Die Reaktions- und Entwicklungszeiten verkürzen sich deutlich. Durch die Digitalisierungen entstehen vollkommen neue Verbandsaufgaben. Der Spezialisierungsbedarf nimmt zu.

Dem „Genossenschaftsverband – Verband der Regionen“ werden nach einer Fusion fast 3.000 Genossenschaften mit etwa 8 Millionen Mitgliedern in 14 deutschen Bundesländern angehören.

Ansprechpartner
Contact
Asmus Schütt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Politische Interessenvertretung
Bereichsleiter
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