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Wirtschaftsforum in Sachsen: Geld und Leben in unsicheren Zeiten

Gemeinsam im Gespräch (v. l. n. r.): Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, Alexander Schindler Mitglied des Vorstandes Union Asset Management Holding AG, Alexandra Gerlach, Jan Josef Liefers Schauspieler und Musiker und Thomas Müller, Vorstandssprecher der Volksbank Dresden-Bautzen eG

Wirtschaftsforum der sächsischen Volksbanken und Raiffeisenbanken mit Tatort-Star Jan Josef Liefers

Tatort-Star Jan Josef Liefers alias Prof. Karl-Friedrich Boerne hat kein Interesse an den Finanzmärkten, die derzeit wieder zunehmend nervös werden. Deren hohe Schwankungen der letzten Wochen werden nach Einschätzung von Alexander Schindler, Vorstand der Fondsgesellschaft Union Investment, die aktuell 333 Milliarden Euro an Vermögenswerten betreut, auf absehbare Zeit anhalten. Sparer, die bei niedrigen Zinsen Rendite, z.B. für die Altersvorsorge, erwirtschaften wollen, müssen trotz dieser unsicheren Zeiten in Aktien investieren. Am besten ratierlich sparen, lautet der Tipp des Fondsstrategen.

Ob Geld glücklich macht und wie man am besten damit umgeht, war der rote Faden des Wirtschaftsforums der sächsischen Volksbanken und Raiffeisenbanken mit 480 Teilnehmern aus der mittelständischen Wirtschaft im Internationalen Congress Center Dresden. „Ich war immer glücklich aus anderen Gründen“, sagte Liefers, der bekannte, in früheren Phasen seiner Karriere auch schon hoch verschuldet gewesen zu sein. „Glücklich ist der das gerne macht, was er von morgens bis abends tut. Erfolg ist ein Abfallprodukt von guter Arbeit, Geld auch.“ Nach Schindlers Einschätzung ist die Finanzwelt „außerordentlich trügerisch, denn die Politik hat es versäumt, sich auf eine neue Krise vorzubereiten. Wenn heute eine große Bank umkippt, wird es nicht weniger Schaden anrichten, als vor der Krise.“ Auch Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, kritisierte die Politik: „Kleine, lohnintensive Betriebe werden benachteiligt. Wir würden unsere Mitarbeiter gerne besser bezahlen - aber eine Lohnerhöhung von fünf Euro verursacht aufgrund der Rahmenbedingungen wie Mehrwertsteuer und Sozialbeiträge Kosten von 25 Euro“, rechnete Dittrich vor. Dies sei nicht bezahlbar; bei entsprechend höheren Preisen drohe der Weg in die Schattenwirtschaft.

Thomas Müller, Vorstandssprecher der Volksbank Dresden-Bautzen eG, betonte zu Beginn des Wirtschaftsforums den Zusammenhang zwischen Geld und Leben: „Die Volksbanken und Raiffeisenbanken haben die genossenschaftliche Beratung für komplexe Themen wie Altersvorsorge und Immobilienfinanzierung deutlich ausgebaut. Mit über 213.000 Mitgliedern sind wir fest in Sachsen verankert. Wir leisten im Zusammenhang mit dem Thema Geld unseren Beitrag, damit es sich hier im Freistaat Sachsen gut leben lässt.“

Ansprechpartner
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Dr. Volker Hetterich
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Politische Interessenvertretung
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