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GAP: Agrargenossenschaften als Mehrfamilienbetriebe anerkannt!

Es war ein zähes Ringen. Der Agrarausschuss des Europäischen Parlaments einigte sich in der vergangenen Woche auf einen gemeinsamen Standpunkt zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Aus genossenschaftlicher Sicht zentral ist, dass die Agrargenossenschaften als Mehrfamilienbetriebe in der Position des Ausschusses anerkannt werden. Hierfür hatte sich der Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. vehement in Stellungnahmen und Gesprächen mit Entscheidern auf Länder-, Bundes- und EU-Ebene eingesetzt.

Grundsätzlich sprach sich der Agrarausschuss für eine Obergrenze von 100.000 Euro bei den Direktzahlungen aus, davon soll aber die Hälfte der Lohnkosten abgezogen werden können. Auf eine Kappung ganz verzichtet werden kann, wenn mindestens 10 Prozent des Prämienvolumens auf die ersten Hektar der Betriebe umverteilt werden. In Agrargenossenschaften sollen Kürzungen auf der Ebene der Mitglieder erfolgen können. „Es ist für uns ein großer Schritt, dass unsere Argumente durchgedrungen sind und nach den vielen Verhandlungen die Agrargenossenschaften auf europäischer Ebene zum ersten Mal als Mehrfamilienbetriebe anerkannt werden“, so Marco Schulz, Vorstand vom Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. „Wir erwarten, dass dies in den weiteren Verhandlungen Bestand hat und die Agrargenossenschaften im Bereich der Direktzahlungen, egal ob bei Obergrenzen, einer Umverteilung auf die ersten Hektar oder auch bei der Junglandwirte-Förderung nicht benachteiligt werden“, ergänzt Schulz.

Agrargenossenschaften sind kooperative Zusammenschlüsse von Landwirten, die sich freiwillig entschlossen haben, gemeinsam zu wirtschaften. Dies ermöglicht es Landwirten wettbewerbsfähig zu bleiben und gemeinsam den Strukturwandel nicht nur zu bewältigen, sondern zu gestalten. Dabei stehen Agrargenossenschaften für die demokratische Beteiligung aller Mitglieder und eine gleichberechtigte Mit-Unternehmerschaft. Agrargenossenschaften gewährleisten eine breite Streuung des Bodeneigentums. Für eine Anerkennung von Agrargenossenschaften und vergleichbare kooperative Betriebsformen, wie etwa die Cooperative Agricole Braccianti in Italien hat sich der Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. gemeinsam mit seinen europäischen Partnerorganisationen seit Beginn der Verhandlungen über die Zukunft der GAP stark gemacht.

Im Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. sind über 60 Prozent der ostdeutschen Agrargenossenschaften organisiert. Diese werden von rund 35.000 landwirtschaftlichen Mitgliedern in den Regionen getragen, die als Mitunternehmer in den Genossenschaften aktiv sind und hieraus ein Einkommen erzielen. Die Agrargenossenschaften bewirtschaften mit insgesamt 1,4 Millionen Hektar ca. 25 Prozent der land-wirtschaftlichen Nutzfläche in Ostdeutschland und beschäftigen rund 25.000 Mitarbeiter. Darüber hinaus fühlen sich die Unternehmen auch für den Nachwuchs verantwortlich. Dauerhaft bilden die Agrargenossenschaften etwa 3.000 Auszubildende jährlich aus. Dies sind rund 27 Prozent der Ausbildungsplätze für Land- und Tierwirte in der gesamten Bundesrepublik.

Ansprechpartner
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Asmus Schütt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Politische Interessenvertretung
Bereichsleiter
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Kristof Jurinke
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Politische Interessenvertretung
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