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Energieaudit 2019: Unternehmen sollten frühzeitig starten

Neu-Isenburg. Unternehmen sollen sich stärker um ihre Energieeffizienz kümmern, um ihren Beitrag zur Erreichung der deutschen Klimaziele beizusteuern. Dies ist das Ziel von Energieaudits, die zahlreiche Unternehmen vier Jahre nach dem Erstaudit, planmäßig bis zum 5. Dezember 2019, erneut durchführen müssen. Unabhängige Experten inspizieren und analysieren systematisch Energieverbrauch und -effizienz von Anlagen, Gebäuden, Systemen und Organisationen. "Die betroffenen Unternehmen sollten sich schon jetzt um ein Erstgespräch mit ihrem Auditor kümmern", empfiehlt Ralf-Dieter Lewin, Geschäftsführer der AWADO Consult GmbH, einer Netzwerkpartnerin des Genossenschaftsverbandes - Verband der Regionen. "Dies verschafft ihnen Möglichkeiten, um die Datenerfassung und die Durchführung der Begehungstermine in ihre Betriebsabläufe einzuordnen und damit die zusätzlichen Belastungen zu minimieren."

Für die betroffenen Unternehmen sind Energieaudits nicht nur lästige Pflicht, sondern oftmals auch eine lohnende Investition: "Substanzielle Einsparmöglichkeiten finden wir besonders häufig bei Heizungs- und Klimaanlagen. Hier kommt es nicht nur auf die passende Technologie an, sondern auch darauf, die Mitarbeiter im Umgang mit den Energieverbrauchern richtig zu sensibilisieren", erläutert Lewin. "Auch Licht kann ein wichtiges Thema sein. Insbesondere wenn Räume oder Außenbereiche rund um die Uhr beleuchtet werden, rentiert sich der Umstieg auf LED-Leuchtmittel meist schon nach zwei bis drei Jahren."

Abhängig von der Branche können weitere Einsparmöglichkeiten hinzukommen, zum Beispiel bei der Verwendung von Druckluft. "Druckluftleckagen verursachen oft hohe Kosten. Auch wenn die Betriebe dies wissen, fehlt es ihnen häufig an geeigneten Organisationsstrukturen, um die Leckagen frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Auditoren können hierzu wertvolle Empfehlungen geben."

Energieaudits sind Teil des Beratungsangebotes der AWADO Consult. Sie bietet Dienstleistungen für Unternehmen aller Branchen und Rechtsformen an.

Durch das Energiedienstleistungsgesetz (EDL) waren Unternehmen, die nicht unter die Definition "kleines oder mittleres Unternehmen" (KMU) fallen, dazu verpflichtet, bis zum 5. Dezember 2015 ein Energieaudit durchzuführen. Alle vier Jahre nach Abschluss eines Audits sind sie verpflichtet, ein Folgeenergieaudit durchzuführen. Anderenfalls riskieren sie Bußgelder. Das betrifft grundsätzlich alle Unternehmen, die mindestens 250 Mitarbeiter beschäftigten oder aber mehr als 50 Mio. Euro Jahresumsatz und eine Jahresbilanzsumme von mehr als 43 Mio. Euro aufweisen. Ausnahmen gelten lediglich für Unternehmen, die ein Energiemanagementsystem oder ein validiertes Umweltmanagementsystem einsetzen. Der Stichtag, zu dem das Audit durchgeführt werden muss, kann in Einzelfällen variieren - beispielsweise wenn ein Unternehmen erst vor kurzem die KMU-Grenze überschritten hat. "Banken und andere Unternehmen, die sich nicht sicher sind, ob und wann sie ein Energieaudit durchführen müssen, können sich ebenfalls gerne an die Experten der AWADO Consult wenden", erklärt Lewin.

Ansprechpartner
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Stefanie Schulte
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit / Politische Interessenvertretung
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