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Sachsen: Gespräch mit Staatsminister Martin Dulig

Politische Positionen | Veröffentlicht am 03.04.2019

In Zeiten der Veränderung bieten Genossenschaften kluge Antworten

„Politik trifft Praxis“ heißt das etablierte Format, zu dem der Genossenschaftsverband – Verband der Regionen nach Dresden eingeladen hatte. Unterschiedlichste Genossenschaften diskutierten mit dem sächsischen Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Martin Dulig über aktuelle Probleme im Freistaat: Begonnen bei der Mindestausbildungsvergütung über Unternehmensnachfolge bis hin zur Förderung der Erneuerbaren Energien und der Regulierung des Bankensektors.

316 Genossenschaften zählt der Verband in Sachsen zu seinen Mitgliedern. Besonders stark ist mit 133 Genossenschaften in Sachsen der Agrarbereich vertreten. Viele sind über Jahrzehnte gewachsen aus sogenannten Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften der DDR, kurz LPG.

Für einen stärkeren Einsatz genossenschaftlicher Lösungen braucht es zweierlei: erstens Wissen über ihre Möglichkeiten und zweitens politische Freiräume, um sie umzusetzen. Deshalb braucht es Treffen wie diese in Dresden, um für gegenseitiges Verständnis zu sorgen. Denn Genossenschaften können gleich dreifach wirken und geben verlässliche Antworten auf anstehende Herausforderungen: Hier bieten sie konkrete Lösung gegen ein Versorgungsdefizit, stärken das soziale Miteinander und schaffen sogar individuelle Zufriedenheit. Zu schaffen ist das durch die Herangehensweise von Genossenschaften: Sie übernehmen Selbstverantwortung und sorgen so für Selbsthilfe. Trotz der unterschiedlichen Geschäftsfelder der Genossenschaften steht für jede an erster Stelle der Wunsch nach zuverlässigen gesetzlichen Rahmenbedingungen – sei es im Friseurhandwerk, bei den Landwirten, den Volksbanken und Raiffeisenbanken oder den Energiegenossenschaften.

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