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Digitaler GenossenschaftsDialog 2021

Politische Positionen | Veröffentlicht am 07.06.2021

Im September wird ein neuer Bundestag gewählt, das heißt auch immer: politische Weichenstellung für die nächsten vier Jahre.

Kaum ein Thema wurde in letzter Zeit so heiß diskutiert wie der Klimaschutz und die Energiewende. Wir laden Sie ein, teilzunehmen an der Debatte. Welche Chancen und Risiken stecken für Sie in den aktuellen Entwicklungen? Was erwartet Sie in Ihrer Branche in den nächsten vier Jahren und darüber hinaus? Was sind Ihre Vorstellungen für den Klimaschutz, die Zukunft der Energiewende und die nachhaltige Transformation? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Energie- und Umweltpolitiker*innen diskutieren – beim digitalen GenossenschaftsDialog!

Die Veranstaltungsreihe im Vorfeld der Bundestagswahl ist eine gemeinsame Initiative der Bundesgeschäftsstelle Energiegenossenschaften beim DGRV und der regionalen Genossenschaftsverbände. Seien Sei dabei und machen Sie mit! Wir freuen uns, dass hochkarätige Kandidat*innen von CDU/CSU, SPD, FDP, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auch auf Ihre Fragen digital Rede und Antwort stehen werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Sie finden die Termine mit den Anmeldelinks hier.


Fünf der sieben Events werden vom Genossenschaftsverband mitveranstaltet. Als Vorgeschmack auf die Veranstaltungen haben wir die fünf teilnehmenden Politiker*innen aus dem Bundestag vorab gefragt: Welche Rolle haben Energiegenossenschaften in der Energie- und Klimapolitik?

Hier sind Ihre Antworten:

Lorenz Gösta Beutin, MdB, energie- und klimapolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag

„Energiegenossenschaften sind die Pioniere der Energiewende, denn sie haben den Energiekonzernen die Machtfrage gestellt und wie David gegen Goliath das scheinbar Unmögliche wahr gemacht. Sie haben mit Tatkraft, Optimismus, viel ehrenamtlicher Arbeit und bürgerschaftlichem Engagement die erneuerbaren Energien groß gemacht. Bis heute haben sie die Nase vorn und schieben innovative Projekte an. Dort wo Energiegenossenschaften Strom, Wärme und Mobilität liefern, sind die Leute zufrieden. Warum? Weil es ihnen nicht um Profite geht, sondern um Nachhaltigkeit und das Gemeinwohl.“

© Bundestagsabgeordnete Dr. Julia Verlinden, Bündnis 90/Die Grünen

Dr. Julia Verlinden, MdB, Sprecherin für Energiepolitik von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag

„Die Energiewende erfährt große Unterstützung bei den Menschen. Das liegt vor allem daran, dass sie sich am Umbau unserer Energieversorgung selbst beteiligen können – egal, ob mit der eigenen Solaranlage auf dem Dach oder gemeinsam mit anderen in einer Energiegenossenschaft.“

Bernd Westphal, MdB, energiepolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag

„Die Energiewende ist für mich ein Mitmach-Projekt. Energiegenossenschaften haben daran einen entscheidenden Anteil. Denn sie sorgen für die notwendige Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürger und steigern gleichzeitig die regionale Wertschöpfung vor Ort.“

Prof. Dr.-Ing. Martin Neumann, MdB, Sprecher für Energiepolitik der FDP

„Energiegenossenschaften vereinen regionale Akteure, steigern die gesellschaftliche Akzeptanz, tragen zur Versorgungssicherheit bei und leisten somit einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende.“

© Fotografin: Julia Nowak — Deutscher Bundestag, Bildrecht: Jens Koeppen MdB

Jens Koeppen, MdB, CDU

"Energiegenossenschaften könnten ein Bindeglied zwischen den Erzeugern und den Menschen vor Ort sein. Zur Zeit bestehen durch fehlende Kommunikation und Ignoranz der regionalen Besonderheiten oft Akzeptanzverluste in den Erzeugerregionen. Dazu kommt, dass oft nur ein Zubau erfolgt, jedoch keine Nutzung der Energie. Daran können auch Genossenschaften nichts ändern. Die Einbeziehung der Menschen vor Ort wird gerade bei den neuen Ausbauzielen immer wichtiger, um gemeinsam die Energiewende mit umfassenden Akzeptanzkriterien voranzutreiben. Die echte Einbeziehung der Bedürfnisse der Bürger vor Ort darf nicht mehr als Hindernis für die Energiewende gesehen werden, sondern als Chance für eine konfliktfreie Energieversorgung. Das größte Akzeptanzproblem ist weiterhin der ungenügende Abstand zu den Wohnbebauungen."

Die rund 7.000 Genossenschaften mit ihren 22,6 Millionen Mitgliedern spielen eine wichtige Rolle für die lokalen Wirtschaftskreisläufe. Die tief in den Regionen verwurzelten Genossenschaften sind ein wichtiger Baustein einer dezentralen und nachhaltigen Wirtschaft. Durch ihr kooperatives Unternehmertum ermöglichen sie eine breite Beteiligung an lokalen Projekten.

Die 200.000 Mitglieder der Energiegenossenschaften haben insgesamt 3,5 Mrd. Euro in erneuerbare Energien investiert und 2020 rund 8,8 TWh sauberen Strom erzeugt. Damit wurden etwa 3 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente im Strombereich vermieden. 110.000 Tonnen vermiedener CO2-Äquivalente kommen im Wärmebereich durch die Versorgung von ca. 18.000 Haushalten durch genossenschaftliche Wärmenetze hinzu. Weitere statistische Daten der Jahresumfrage finden Sie unter www.dgrv.de.

Ansprechpartner
Contact
Felix Reich
Bereich Kommunikation & Change
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