Was in Frankfurt, Berlin und Düsseldorf schon lange selbstverständlich ist, will die CoWorkLand eG jetzt auch auf dem Land etablieren: flexible Arbeitsplätze in direkter Nähe zum Heimatort. Damit kommt ein Trend in die Provinz, der bis vor kurzem auf die Büromärkte von Großstädten beschränkt war: flexible „Spaces“ als Kommunikations- und Arbeitsorte für Freiberufler, Kreative oder Arbeitnehmer & Arbeitnehmerinnen, die keine Zeit mehr mit Pendeln auf verstopften Straßen verbringen möchten.

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CoWorkLand eG heißt die Genossenschaft. Und das bedeutet: Natur, Freiheit und kurze Wege. Hier wird gearbeitet, wo andere Urlaub machen. Die CoWorkLand eG ist seit Februar 2019 genossenschaftlich organisiert. Entstanden ist die Genossenschaft aus einem Projekt der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein. Aktuell bietet die CoWorkLand eG 30 feste Co-Working-Spaces an – von Lüneburg über Reutlingen bis nach Dießen am Ammersee.

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Die Stadtflüchtlinge eint eine Sehnsucht: Sie wollen das entschleunigte Leben finden, hoffen auf einen Neuanfang zwischen Naturschutzgebiet und hektischem Alltag. Dabei können sie ländlichen Regionen helfen, die gemeinhin als abgehängt gelten. Adressaten sind alle, die einen Ort suchen, der mehr bietet als einfach nur den Laptop einzustöpseln.

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Den Duft von frischem Gras in der Nase, die Wärme der Mittagssonne im Gesicht und den Pferden auf der angrenzenden Wiese beim Grasen zuschauen – so idyllisch ist mobiles Arbeiten auf dem Land. Das historische Gut Mechow liegt im gleichnamigen Ort, nordöstlich von Ratzeburg zwischen Lübeck und Hamburg, und grenzt an ein Naturschutzgebiet. Der PopUp-Space „Gut Mechow“ passt mit seinen nachhaltigen Holzmöbeln perfekt in die grüne Umgebung. Ein Zelt bietet Schutz vor Regen, die Glasfaserleitung sorgt auch in der unberührten Natur für beste Internetanbindung und ein Getränkeautomat versorgt die Coworker während kreativer Stunden.

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Jean-Pierre Jacobi, Vorstand der CoWorkLand eG

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 „Ganz Deutschland ist CoWorkLand“ – so die Idee. Da sich kaum ein Rezept kopieren lässt, sondern jedes Mal aufs Neue Standorte analysiert und gegebenenfalls Konzepte entwickelt werden müssen, arbeitet die Genossenschaft mit mobilen Coworking-Containern. Ob und wie ein Ort für Coworking geeignet ist, kann die CoWorkLand eG so einfach testen. Die Pop Up-Spaces sollen an den schönsten Flecken Deutschlands entstehen. Die Genossenschaft unterstützt ihre Mitglieder bei der Gründung, begleitet sie im laufenden Betrieb und bietet ihnen ein Netzwerk für einen stetigen Austausch, um Coworking auf dem Land zu etablieren.

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Jule Lietzau, Mitglied der CoWorkLand eG

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Ein Perspektivenwechsel mit uriger Atmosphäre: Die alten Bäume schwingen ihre schweren Zweige mäßig im Wind, einige Schafe grasen auf den Wiesen des sechs Hektar großen Parks und dazwischen steht das denkmalgeschützte Herrenhaus mit seinen alten Gemäuern. Das Herrenhaus von Hollander in Niendorf, Schleswig-Holstein, blickt auf eine mehr als 200 Jahre alte Geschichte zurück und ist damit wohl eines der geschichtsträchtigsten Coworking-Spaces, die es in Deutschland gibt. Das Besondere an diesem Space: den Coworkern stehen neben den Arbeitsbereichen auch Schlafmöglichkeiten für eine kreative Auszeit zur Verfügung.

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Gundi Kaiser, Die Kaiser GmbH, Coworkerin

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