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Praktikum beim Genossenschaftsverband: „Kaffeekochen gehörte nicht zu meinen Aufgaben“

News | Veröffentlicht am 23.09.2019

Lehman Brothers Pleite, Multimediastory und ein Tag im Schwimmbad – klingt nicht nach Praktikum im Verband? Ist aber so.

Als Justin Deneke-Jöhrens seine Lehre zum Bankkaufmann abgeschlossen hatte, entschied er sich dazu, ein Studium dranzuhängen. Studienfach und -ort waren schnell gefunden: European Studies an der Maastricht University sollte es sein. Die Suche nach einem Praktikumsplatz war dagegen etwas diffiziler.

Justin, wer European Studies an einer internationalen Universität studiert, denkt nicht als erstes daran, ein Praktikum beim Genossenschaftsverband zu absolvieren. Wie kamst Du darauf?

Stimmt, aber da ich auch gelernter Bankkaufmann bin, war es mir wichtig, ein Unternehmen zu finden, dass meine beiden Steckenpferde – Politik und Wirtschaft – miteinander verbindet. Nach etwas Recherche lag die Idee dann nah, mich bei einem Verband zu bewerben. Durch die räumliche Nähe zu meiner Universität und der Ausbildung bei einer Volksbank favorisierte ich schnell den Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. in Düsseldorf.

Für einen jungen Studenten klingt ein Praktikum beim Genossenschaftsverband erst mal etwas schnarchig. Welche Erfahrungen hast Du gemacht?

Ich bewarb mich für ein Praktikum im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/ Politischen Interessenvertretung – und durfte von Anfang an mitarbeiten. Zum Beispiel an einer Kampagne zum zehnten Jahrestag der Lehman Brothers Pleite. Und natürlich gehörte auch die klassische Verbandsarbeit, wie das Monitoring politischer Themen oder die Vor- und Nachbereitung zu politischen Terminen, dazu. „Schnarchig“ waren meine Tage jedenfalls kein bisschen.

Welche Besonderheiten der Verbandsarbeit sind Dir im Kopf geblieben?

Ich denke, es sind zwei wesentliche Punkte, die mein Praktikum spannend, aber auch lehrreich gemacht haben. Erstens durfte ich von Tag eins an tatsächlich im Team mitarbeiten. Kaffeekochen oder Kopieren gehörten nicht zu meinen Aufgaben. Zweitens mochte ich die Themenvielfalt, welche die Arbeit für den Genossenschaftsverband mit sich bringt. Ich habe mich zwar – gemäß meiner Interessen – hauptsächlich mit Finanzthemen beschäftigt, durfte aber zum Beispiel auch einen Tag bei einer Schwimmbadgenossenschaft in Niedersachsen verbringen und die Produktion einer Multimediastory begleiten. Ich habe selbstständig Fotos, Videos, Interviews und Texte erstellt, die später Bestandteil der veröffentlichten Story waren. Das ist dann schoncool, wenn man die eigenen Inhalte später auf der Webseite des Genossenschaftsverbandes sieht.

Was hat Dir das Praktikum für Dein Studium gebracht?

Gerade für meine letzten beiden Semester hat mir das Praktikum mehr gebracht als Wissen anhäufen oder Auswendiglernen. So konnte ich beispielsweise den Aufbau, Struktur und Funktionsweisen von politischen Institutionen auf Regional-, Bundes- und europäischer Ebene nach dem Praktikum viel besser nachvollziehen. Auch die Analyse von Regulationsvorhaben seitens der Politik habe ich praxisnah kennengelernt. Grundsätzlich konnte ich mir sehr viel Wissen aneignen, welches für mein Studium sowie das allgemeine Verständnis von politischer und wirtschaftlicher Zusammenarbeit überaus hilfreich ist.

Ok, Hand aufs Herz! Praktikum beim Genossenschaftsverband – ja oder nein?

Ich kann abschließend nur nochmal betonen, dass ich während meiner Zeit in Düsseldorf unglaublich viel gelernt habe. Jedem, der sich für die Kommunikationsarbeit eines Unternehmens interessiert, würde ich ein Praktikum in der Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Politische Interessenvertretung beim Genossenschaftsverband empfehlen. Ich wurde gut in die Themen eingearbeitet und meine Kollegen waren bei Fragen jederzeit für mich ansprechbar. Ich hatte während meines gesamten Praktikums das Gefühl, ein Teil des Teams zu sein und habe mich außerordentlich wohlgefühlt. Also, um die Frage zu beantworten: Definitiv, ja!

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Anna Lachmann
Bereich Personal/Recruiting
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