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Blaue Boje: Genossenschaftsbanken zeichnen Journalistinnen und Journalisten aus

News | Veröffentlicht am 10.11.2020

„Wirtschaft vor Ort“

Düsseldorf. Zum 14. Mal haben die Volksbanken und Raiffeisenbanken in Rheinland und Westfalen Journalist*innen für ihre Beiträge zum Thema „Wirtschaft vor Ort“ ausgezeichnet. Die unabhängige Fachjury des Journalistenpreises BlaueBoje prämierte vier Beiträge mit insgesamt 15.000 Euro – vom Onlinespecial über eine Serie in einer Regionalzeitung bis hin zu einer Reportage und einem Bericht in überregionalen Zeitungen.

„Mit dem Journalistenpreis BlaueBoje wollen die Genossenschaftsbanken Qualitätsjournalismus fördern“, betonte Friedhelm Beuse, Vorstand der Volksbank Münsterland Nord eG, als einer der Ausrichter des Journalistenpreises. „In Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung sind unser Alltag, aber auch Politik und Wirtschaft sehr komplex geworden. Menschen brauchen deshalb Orientierung. Diese können Journalistinnen und Journalisten geben, die mit großer Fachkompetenz, Faktentreue, Gründlichkeit, Sachlichkeit und Nähe zu den Menschen arbeiten.“

Der Journalistenpreis BlaueBoje der Genossenschaftsbanken in Rheinland und Westfalen wird seit 2004 vergeben. Prämiert werden herausragende Beiträge quer durch alle Medien, die das Thema „Wirtschaft vor Ort“ in seiner Bedeutung transparent machen und der Öffentlichkeit nahebringen. Der nächste Journalistenpreis BlaueBoje startet am 1. Januar 2021 und wird zum ersten Mal bundesweit ausgeschrieben. Weitere Informationen finden Sie unter www.die-blaue-boje.de.

Die Preisträger*innen für das Jahr 2019 sind:

1. Preis: Marta Orosz und Team: Grand Theft Europe, Correctiv

2. Preis: Anne Steven und Team, Serie „Kräht der Hahn auf dem Mist“, Westfälische Nachrichten

3. Preis: Laura Cwiertnia, Auf der deutschen Protestlinie, DIE ZEIT

Sonderpreis: Jonas Weyrosta, Das Herz der Republik, SZ Magazin

Der unabhängigen Fachjury gehören unter anderen an: Helmut Dahlmann, freier Journalist und langjähriger Vorsitzender des Journalistenverbandes NRW, Wolfgang Kleideiter, stellvertretender Chefredakteur a. D. der Zeitungsgruppe Münsterland/Westfälische Nachrichten, Yasmin Osman, Redakteurin beim Handelsblatt, Jens Reddeker, Redakteur der Neuen Westfälischen, Anselm Richard, Chefredakteur des Wochenblattes für Landwirtschaft & Landleben, Claudia Schall, Chefredakteurin von Radio Köln, sowie Ulli Tückmantel, Pressesprecher der Bezirksregierung Münster und Chefredakteur a. D. der Westdeutschen Zeitung.

Und so urteilt die Jury:

1.Preis: Marta Orosz Oliver Schröm, Christian Salewski, Hans Koberstein, Markus Reichert, Simon Wörpel, Benjamin Schubert, Anne-Lise Bouyer, Ivo Mayr

Grand Theft Europe, Correctiv

Marta Orosz und ihr Team vom Recherchenetzwerk Correctiv haben zusammen mit 35 weiteren Redaktionen in 30 europäischen Ländern ein Lehrstück zum Thema „Investigativ-Journalismus“ produziert. Thema ist der internationale Umsatzsteuerbetrug durch organisierte Kriminalität, der bisher EU-weit einen Schaden von 59 Milliarden Euro verursachte. Die sehr umfassende und aufwendige Gruppenrecherche ist im besten Sinn investigativ und beschert dem Rezipienten Erkenntnisgewinn über ein wichtiges und komplexes gesamtwirtschaftliches Thema. Dieses ist gründlich recherchiert und wird verständlich erklärt. Orosz und ihre Kolleg*innen appellieren klar an die Politik, endlich zu handeln und Missstände zu beseitigen. Der Beitrag ist zwar ohne eindeutigen lokalen oder regionalen Bezug, dafür aber bedeutend für jeden Bürger und Steuerzahler. In jeder Hinsicht preiswürdig.

2. Preis: Anne Steven, Brigitte Mikat, Martin Fahlbusch, Irmgard Tappe, Susanne Menzel, Marion Fenner

Serie „Kräht der Hahn auf dem Mist“, Westfälische Nachrichten

Anne Steven und ihrem Team ist mit der Serie „Kräht der Hahn auf dem Mist“ ‘ein gutes Stück regionaler Aufklärungsjournalismus‘ gelungen, indem sie viele unbekannte Seiten der realen bäuerlichen Landwirtschaft und ihre Herausforderungen schildert. Das ist auch in einem ländlichen Raum wie Ochtrup kein „natürliches“ Wissen der Leserschaft mehr. Anne Steven und ihre Redaktionskolleg*innen beschreiben in ihrer Serie, wie die Landwirte ihre Äcker bestellen, ernten, ihr Vieh versorgen und vieles mehr. Dabei sind sie nah an ihren Protagonisten, fühlen mit ihnen und vermitteln ihren Leser*innen einige unbekannte Seiten des Landlebens. Die Journalist*innen schaffen mit ihrer Serie Verständnis für die Situation der Bauern, die sich häufig zu Unrecht an den Pranger der Klima-Protestler gestellt sehen. Das Thema „Wirtschaft vor Ort“ ist hier gut recherchiert und lebendig aufbereitet worden.

3. Preis: Laura Cwiertnia, Auf der deutschen Protestlinie, DIE ZEIT

Laura Cwiertnia widmet sich den Protesten gegen die geplante deutsche Stromtrasse Südlink. Dazu nähert sich die Autorin den Menschen vor Ort, die vom Bau dieses Energiewende-Projektes betroffen wären – von den Befürwortern im Norden, die durch Arbeitsplätze profitieren würden, bis hin zu den „Trassen-Anwohnern“, bei denen sich Widerstand regt. Cwiertnia gelingt es, ein komplexes Thema gut zu recherchieren, nachvollziehbar zu erklären, die Betroffenheit vor Ort zu beleuchten und dabei die Leser*innen zu fesseln. Die Journalistin bleibt sachlich und distanziert und begegnet ihren vielen Gesprächspartner*innen vorurteilsfrei. Zugleich hinterfragt sie die Argumente aber auch und ordnet sie ein – etwa die Frage, ob sich die Energiewende tatsächlich auch dezentral organisieren ließe. Sprachlich ist der Text sehr sorgfältig und sauber aufbereitet, mit schönen bildhaften Vergleichen sowie einer sauberen und klaren Struktur des Textes.

Sonderpreis: Jonas Weyrosta, Das Herz der Republik, SZ Magazin

Jonas Weyrosta ist mit der Reportage über das Bonner Bundesbüdchen und seinen Besitzer Jürgen Rausch ein kleines Meisterstück gelungen. Rausch betrieb jahrzehntelang erfolgreich den Kiosk in unmittelbarer Nachbarschaft des Parlaments in Bonn. Die Großen der „Bonner Republik“ waren seine Kund*innen, kauften Zeitungen und belegte Brötchen – von Helmut Kohl bis Joschka Fischer, von Graf Lambsdorff bis Norbert Blüm. Mit dem Umzug von Parlament und Regierung nach Berlin blieben die Kund*innen aus. Das „Bundesbüdchen“ landete auf dem Abfallplatz der Geschichte, soll aber – restauriert – wieder seinen Platz in Bonn finden. Jonas Weyrosta schildert das Schicksal seines Protagonisten und des Kiosks bildhaft und voller Empathie. Die Geschichte von Rausch und seinem Bundesbüdchen ist mehr als nur ein Portrait, es ist eine emotionale, menschelnde Story, eingerahmt in einem historischen Kontext, die letztlich einen Zusammenschnitt von persönlichem Leben, unternehmerischem Schicksal und deutscher Geschichte ergibt. Ehrlich, einfühlsam, charakterisierend und großartig geschrieben.

Der Genossenschaftsverband – Verband der Regionen e.V. vertritt die Interessen von rund 2.600 Mitgliedsunternehmen in 14 Bundesländern, die zusammen rund acht Millionen Mitglieder haben. Zudem ist er für seine Mitgliedsgenossenschaften Prüfungs- und Beratungsverband sowie Bildungsträger. Als moderner Dienstleister betreut der Verband Unternehmen aus den Bereichen Kreditwirtschaft, Landwirtschaft, Handel, Gewerbe und Dienstleistungen sowie Energie, Versorgung und Immobilien. Der Genossenschaftsverband hat Verwaltungssitze in Neu-Isenburg, Düsseldorf und Hannover. Dazu kommen die Standorte in Baunatal, Berlin, Forsbach, Leipzig, Münster, Rendsburg und Schwerin.

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