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Agrargenossenschaftler aus Marlow von Umweltschutzorganisation WWF für Engagement im Naturschutz als „Ostseelandwirt 2019“ geehrt

News | Veröffentlicht am 08.08.2019

Bildquelle: © Elke Ehlers | ostsee-zeitung.de

Dass konventionelle Landwirtschaft und Umweltschutz sich einander nicht ausschließen, sondern zusammen zu einer Win-win-Situation führen, davon ist Wilfried Lenschow überzeugt und setzt dies auch überzeugend und auf vielfältige Art und Weise in seiner Arbeit um. Dafür wurde der Chef der Agrargenossenschaft Bartelshagen I in Marlow im Landkreis Vorpommern-Rügen jetzt von der Umweltschutzorganisation WWF für sein Engagement im Naturschutz als „Ostseelandwirt 2019“ geehrt. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert.

„Wir wirtschaften für unsere Umwelt“, sagt Lenschow selbst. „Ich bin mir sicher, dass wir auch etwas zurückbekommen.“ Wir, damit schließt der Agrarexperte ausdrücklich auch seine 33 Mitarbeiter und vier Auszubildende mit ein. „Wenn die sagen, das ist Quatsch, bringt es gar nichts. Das ist eine Gemeinschaftsarbeit. Und darauf bin ich stolz", mit dieser Aussage wird Wilfried Lenschnow weiter in den Medien zitiert. Zusammen bewirtschaften sie 2.800 Hektar Acker und 620 Hektar Grünland.

„Die Agrargenossenschaft senkt die eigenen Stickstoffeinträge in der Natur auf vielfältige Weise“, lobte Michael Berger vom WWF in der Öffentlichkeit die Düngestrategie der Agrargenossenschaft Bartelshagen I zum der Schutz der Ostsee. Auch habe sie die Juroren mit ihren Maßnahmen zur Förderung der biologischen Fruchtfolgen beeindruckt. Zudem wurden unter anderem Biotope für Insekten und Lurche angelegt.

„Miteinander erreichen wir mehr als gegeneinander“, bringt es Wilfried Lenschow in Sachen Landwirtschaft und Naturschutz auf den Punkt.

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