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Im Fokus: Wald und Genossenschaften | Veröffentlicht am 09.12.2019

Der Klassiker: roter Nussknackerkönig von 1968

© Marco Stepniak

Die Seiffener Volkskunst eG setzt auf Originalität und Qualität.

Nur unweit von der Dregeno Seiffen eG hat die Seiffener Volkskunst eG mit ihren Schauwerkstätten ihren Sitz. Die 1958 gegründete Genossenschaft ist mit ihren 16 Mitgliedern Hersteller und Verkäufer erzgebirgischer Volkskunst zugleich. Schon am Eingang hört man die Hämmer- und Schleifgeräusche der Holzspielzeugmacher. In ihren offenen gläsernen Werkstätten hinter dem Verkaufsraum hobeln und drechseln sie Birke, Ahorn, Esche und Buche, setzen Holzteile zu Nussknackern und Räuchermännchen zusammen und bemalen und dekorieren sie. In Sichtweite – vor ihren Werkstätten – basteln Kinder mit Eltern und Großeltern an runden Tischen rote und weiße Weihnachtsterne, Krippen oder Schwibbögen aus Vorlagen, die die Volkskunst zur Verfügung stellt.
„In der Adventszeit ist es in unserer Schauwerkstatt so voll, da haben wir selbst kaum Platz“, sagt der geschäftsführende Vorstand der Genossenschaft Andreas Bilz. Die 43 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dann auch an den Wochenenden im Einsatz.

Die Genossenschaft produziert im eigenen Haus. 29 der Mitarbeiter arbeiten als Facharbeiter für Holzspielzeug, Malerinnen und Drechsler, außerdem beschäftigt die Genossenschaft zwei angehende Holzspielzeugmacher. „So sorgen wir trotz des Fachkräftemangels für eigenen Nachwuchs“, sagt Bilz, der selbst studierter Holztechniker ist und aus einer alten sächsischen Holzspielzeugmacher-Familie stammt. Die Branche bilde zu wenig aus, es fehle überall an jungen Leuten.

Die Genossenschaft ist in den zurückliegenden Jahren wirtschaftlich gut gewachsen. „Wir entwickeln unsere Produkte ständig weiter und arbeiten mit jungen Produktdesignern zusammen“, so der Geschäftsführer. 500 Katalogartikel hält sie ständig für den Verkauf und den Online-Handel bereit und hat Kunden in ganz Europa, den USA und Asien. Bilz: „Im Reich der Mitte kommen unsere Nussknacker besonders gut an.“ Zwei Drittel ihrer Einnahmen erwirtschaftet die Genossenschaft über den Handel, dazu kommen die Umsätze von den Weihnachtsmärkten und aus dem Ladengeschäft.

Sabine Bömmer


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