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Aus den Regionen | Veröffentlicht am 18.03.2022

Ersprießliches Engagement

Aus den ersten Setzlingen sind heute rund vier Meter hohe Buchen erwachsen. Vor einem Jahrzehnt hat die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen ein besonderes nachhaltiges
Projekt initiiert: den Mitgliederwald.

Foto: VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen

Es ist ein sichtbares Zeichen für ihre tiefe Verwurzelung in der Region: Insgesamt 8.000 Bäume wurden auf Initiative der VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen bisher angepflanzt. 2012 brachte die Genossenschaftsbank ein Projekt ans Laufen beziehungsweise Wachsen, das mit Hainbuchen, Lärchen, Stieleichen oder auch Wildkirschen immer wieder neue Blüten treibt. Die inzwischen vierte Neupflanzung im Geschäftsgebiet der Bank wurde Ende vergangenen Jahres offiziell eingeweiht: Auf dieser 4.000 Quadratmeter großen Fläche in Leverkusen-Horkenbach stehen nun 2.000 kleine Bäumchen nebst Info-Tafeln, die auch hier auf die heimische VR Bank als Stifter und das dahinterstehende Gesamtprojekt verweisen.

Aus dem vor zehn Jahren ins Leben gerufenen „Mitgliederwald“ hat sich vieles weiterentwickelt. Anfangs gestartet, um für jedes im Vorjahr gewonnene Genossenschaftsmitglied der VR Bank einen heimischen Baum zu pflanzen, leistet das Projekt seither einen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit mit mehrfachem Nutzen für Mensch und Natur. „Es ging bei Projektbeginn zunächst darum, das Thema Mitgliedschaft als Alleinstellungsmerkmal der Genossenschaftsbank öffentlich wirksamer zu machen und zugleich der lebendigen Verbundenheit mit der Region Ausdruck zu verleihen“, berichtet Markus Fischer, Marketingleiter der VR Bank Bergisch Gladbach-Leverkusen. Gewissermaßen war die Bank schon damals mit der von ihr initiierten Pflanzaktion – als heute allgegenwärtige Schlagwörter wie Klimawandel und Nachhaltigkeit noch nicht in aller Munde waren – auch ein Stück weit ihrer Zeit voraus.

Nachhaltiges Aufforstungsprojekt
Aus der Idee des Mitgliederwalds entstand ein langfristig angelegtes Aufforstungsprojekt. Dessen Ziele sind klar abgesteckt: Es verfolgt zum einen die wirksame und nachhaltige Förderung des Umweltschutzes vor Ort und fokussiert zum anderen die Steigerung der Attraktivität lokaler Naherholungsgebiete sowie die Schaffung von Rückzugsräumen für die regionale Tierwelt. Die Genossenschaftsbank bringt in Kooperation mit Kommunen und Regionalforstämtern die Projekte auf den Weg. „Das Thema ist längst im Bewusstsein unserer Mitglieder und der Bevölkerung vor Ort verankert, sie wissen zu schätzen, dass wir in diesem Bereich aktiv sind“, hebt Markus Fischer hervor: „Unser Engagement ist zu 100 Prozent positiv belegt, das Feedback ist super.“
Nach den ersten Pflanzungen ab 2012 mit jeweils 2.000 Bäumen in Overath sowie im Jahr darauf in Rösrath wuchs der Mitgliederwald Meter für Meter in die Höhe und erhielt noch zusätzliches Terrain: 2014 folgte die dritte brachliegende Waldfläche in Bergisch Gladbach. Im Stadtteil Herrenstrunden wurden von der VR Bank 2.000 Buchen und Lärchen gestiftet – auch sie entfalten sich seitdem sukzessive. Bis daraus ein prächtiger Wald entsteht, „bedarf es natürlich noch einiges an Zeit und Geduld“, so der Marketingleiter: „Wir schauen uns regelmäßig gemeinsam mit den Revierförstern die Entwicklung der Mitgliederwälder an.“

Fruchtbare Kooperation
Auf allen Waldflächen, auch auf der jüngst aufgeforsteten, „standen vorher zumeist Fichten“, berichtet Christiane Riotte, Mitgliederbeauftragte der VR Bank Bergisch Gladbach-Leverkusen. Sie ist von Beginn an beim Projekt dabei und kümmert sich um alle Abstimmungen mit den Kooperationspartnern. Denn das Engagement der Bank für die Wälder in der Region beruht auf tatkräftigem Teamwork. Und so war auch zuletzt in Leverkusen gemeinsam mit der Stadt und dem Regionalforstamt Bergisches Land eine geeignete Fläche für das Projekt gefunden worden. Wo jetzt im Horkenbacher Forst 2.000 Setzlinge ihre Wurzeln schlagen, hatten Trockenheit und Borkenkäferbefall dem vorherigen Fichtenwald das Aus bereitet. Nach dessen Fällung lag das Areal längere Zeit brach, der zuständige Revierförster übernahm mit seinem Team die Aufforstung.
„Es ist immer wieder beeindruckend, die großen Mitgliederwald-Flächen zu sehen“, sagt Christiane Riotte. Im Rahmen des Mitglieder-Mehrwert-Programms soll künftig bei Wanderungen auch der neuste (Wald-)Zuwachs in Leverkusen mit Interessierten besucht werden. Diese können dann vor Ort schwarz auf weiß auf Info-Tafeln lesen, warum sich die Bank in und für die Region einsetzt. „Wir sehen es als Teil unserer Verantwortung, einen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz vor unserer Haustüre zu leisten“, hebt Christiane Riotte hervor.
Dieses Engagement kommt nicht nur bei den Mitgliedern der Bank bestens an, sondern wird ebenso von kommunaler Seite gelobt. „Wir können alle mit eigenen Augen sehen, in welcher Verfassung sich die heimischen Wälder befinden“, so Alexander Lünenbach, Umweltdezernent der Stadt Leverkusen: „Deshalb haben wir uns über die Initiative der VR Bank sehr gefreut.“ Diese zeige, dass „mit guten Ideen und vereinten Kräften effektiver Umwelt- und Klimaschutz möglich ist.“

Weiterwachsendes Engagement
Beim nunmehr vierten Mitgliederwald der VR Bank Bergisch Gladbach-Leverkusen wird es nicht bleiben. „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Flächen und haben bereits eine nächste im Blick“, berichtet Marketingleiter Markus Fischer. Bei der Stadt Leichlingen, die zum nördlichen Teil des Geschäftsgebietes der Bank gehört, ist demnach eine weitere Aufforstung geplant. Dann heißt es auch hier künftig: Der Mitgliederwald ruft!

Anja Pieper


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