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Im Fokus Bundestagswahl 2017 | Veröffentlicht am 02.10.2017

Folkert Groeneveld: Das erwarten die landwirtschaftlichen Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften von der neuen Bundesregierung

Folkert Groeneveld, Mitglied der Fachvereinigung der landwirtschaftlichen Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften und Vorstandsvorsitzender der VR-Bank in Südniedersachsen

Die ländlichen Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften sind eigenständige und selbstverantwortliche Unternehmen mit privatwirtschaftlicher Ausrichtung. Mit ihren Produktions-, Handels- und Verarbeitungseinrichtungen sind sie für die ländlichen Regionen nicht zuletzt als Arbeitgeber und Förderer lokaler Strukturen unerlässlich. Damit sie ihre Potenziale weiterhin entfalten können müssen faire Rahmenbedingungen und ein Wettbewerb der Marktteilnehmer auf Augenhöhe oberste Priorität haben. Das gilt sowohl auf nationaler Ebene als auch im Export, der durch die Ausfuhrbeschränkungen nach Russland derzeit geschwächt ist. Beim Ausbau von Marktpositionen in Drittländern erwarten wir von der neuen Bundesregierung, dass sie die Voraussetzungen für eine aktive Teilhabe Deutschlands am wachsenden internationalen Agrarhandel schafft.

Genossenschaftliche Kooperation hat sich vielfach bewährt. Sie sichert den wirtschaftlichen Erfolg der Mitglieder durch die Bündelung von Kräften und ermöglicht es den Landwirten, an den Markt zu treten. Im vergangenen Jahr wurde die genossenschaftliche Rechtsform in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Gleichzeitig hat man den Eindruck, dass mit den aktuellen kartellrechtlichen Untersuchungen im Bereich der genossenschaftlichen Milchlieferbeziehungen diese genossenschaftlichen Errungenschaften geschwächt werden sollen. Hier würde ich mir mehr Wertschätzung für die Arbeit und das Wirken von Genossenschaften durch die neue Bundesregierung wünschen.


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