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Im Fokus: Schülergenossenschaften | Veröffentlicht am 30.10.2020

Seite an Seite

Erfahrene Genossenschaftler helfen Schülern, die Unternehmen gründen wollen: Dieses Unterstützungsmodell macht seit Langem erfolgreich Schule, auch bei der Volksbank Oberberg eG. Wie genau ihre Hilfe als Partnergenossenschaft vor und nach der Gründung aussieht, welche Schülerfirmen sie unterstützt und welche Vorteile sich daraus ergeben, darüber sprach GENiAL mit Sebastian Jenniches, Leiter Marketing bei der Volksbank Oberberg eG.

Herr Jenniches, seit wann engagiert sich die Volksbank Oberberg als Partnergenossenschaft?
Sebastian Jenniches: Wir unterstützen die Idee bereits seit 2008. Aktuell begleiten wir drei aktive Schülerfirmen und bereiten in Zusammenarbeit mit dem Genossenschaftsverband mit zwei weiteren die Gründung vor.

Wie genau sehen auf dem Weg von der Idee bis zur Gründung Ihre Aufgaben als Partnergenossenschaft aus?
Der Wunsch zur Gründung einer Schülerfirma oder auch schon die ersten Ideen werden in den Schulen geboren. Wir freuen uns über initiative und motivierte Anfragen aus dieser Richtung. Wir verstehen uns als Partner, Rat- und Impulsgeber sowie Unterstützer der jeweiligen Schülergenossenschaft. Wir führen erste Gespräche über die Idee, beantworten Fragen, stellen den Kontakt zum Genossenschaftsverband her und begleiten die Gründung. Jede eingetragene Schülergenossenschaft (eSG) erhält zudem einen direkten Ansprechpartner in der jeweiligen Volksbank-Geschäftsstelle vor Ort.

Bedarf es dabei auch einer finanziellen Starthilfe für die Nachwuchs-Genossen?
Als größtes genossenschaftlich organisiertes Unternehmen in unserem Geschäftsgebiet, dem Oberbergischen Kreis, ist es uns ein besonderes Anliegen, gute Ideen in den Kindergärten und Schulen auch finanziell zu unterstützen, da ansonsten eine Realisierung oftmals nicht möglich wäre. Die Kosten für die Gründung einer eSG sowie die jährlichen Dienstleistungskosten werden von uns getragen. Somit wird deren Start ermöglicht.

Welche Schülergenossenschaften haben Sie bereits mit angeschoben?
Mit Gründung der Naschwerk eSG an der Realschule Waldbröl, die Pralinen herstellt und den Schulkiosk betreibt, haben wir 2008 unsere erste Schülergenossenschaft begleitet. 2011 wurde dann die Bio-Scha(r)f eSG an der Gesamtschule Reichshof-Eckenhagen, die Lebensmittel produziert und verkauft, ins Leben gerufen. 2017 kam die Büro-Metik eSG an der Sekundarschule Engelskirchen hinzu. Sie vertreibt Büromaterial und stellt Bio-Kosmetika her. Aktuell haben zwei weitere Schulen Interesse an der Gründung einer Schülerfirma signalisiert.

Mit Mundschutz beim Materialverkauf: Acht Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Engelskirchen engagieren sich derzeit in der Büro-Metik eSG, die von den beiden Lehrern Kristina Schmidt und Paul Loboda betreut wird. Foto: Büro-Metik eSG

Wie sieht der Support über die Gründung hinaus aus?
Die direkten Ansprechpartner in den Geschäftsstellen vor Ort, meist junge Kundenberaterinnen und Kundenberater, stehen den Schülerfirmen als erste Anlaufstelle zur Verfügung. Als weitere wichtige und wertschätzende Aufgabe nehmen diese Kolleginnen und Kollegen das Mandat als Aufsichtsratsmitglied wahr. Unsere Marketingabteilung betreut das Thema zentral und fungiert somit auch als Schnittstelle für die verschiedenen Akteure.

Was nehmen Sie persönlich sowie als Bankinstitut aus dieser Zusammenarbeit mit, welche Vorteile ziehen Sie daraus?
Mich persönlich begeistern die Kreativität und Ideenvielfalt, die aus den Schulen hervorgebracht werden. Auch das Engagement der Schülerinnen und Schüler, etwas tun zu wollen und um Erfahrungen im wirtschaftlichen Handeln zu sammeln, beeindruckt mich.

Wir als regionale Genossenschaftsbank freuen uns über die weitere Verbreitung der genossenschaftlichen Idee und die damit verbundenen Werte. Darüber hinaus haben wir durch die Partnerschaft einen sehr schönen Kontakt zu dieser enorm wichtigen Zielgruppe. Er bietet uns die Möglichkeit, uns positiv als sympathischer und kompetenter Finanzdienstleister sowie auch als möglicher Arbeitgeber zu präsentieren.

Anja Scheve


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