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Im Fokus Fortschritt | Veröffentlicht am 10.07.2017

Best Practice: Von der Drohne bis zum Schafskäse

In der Nähe des Thüringer Waldes wird geerntet, gepflügt und bestellt. Hier erwirtschaftet die Agroland-Agrar mehr als 70 Prozent im Ackerbau. Auf fast der Hälfte der Fläche wächst hochwertiger Elite-Weizen, der nach Italien, Belgien und Luxemburg exportiert wird. Durch die klimatische Lage mit häufiger Vorsommertrockenheit gedeiht der E-Weizen besonders gut. Die Genossenschaft in Thörey/Rehestädt gehört zu den modernsten Betrieben im Freistaat Thüringen. Rund 3.000 Hektar Nutzfläche für Ackerbau und Viehzucht sowie 125 Hektar Grünland werden hauptsächlich für Getreide und Ölsaaten genutzt. „Die Erfahrung meiner langjährigen Mitarbeiter macht unseren Betrieb erfolgreich“, sagt Siegmar Arnoldt, der die Genossenschaft seit 26 Jahren leitet, nicht ohne Stolz. Seine 20 Mitarbeiter sind überwiegend schon seit Anfang der 1990er Jahre mit dabei. Viele haben in der Genossenschaft gelernt und sind dem Unternehmen bis heute eng verbunden. Aber Landwirtschaft ist auch Fortschritt und das heißt Veränderung. Die Anpassung an neue, digitale Bearbeitungstechniken fordert von den Mitarbeitern ständige Flexibilität. In der Vermarktung ebenso wie in der Technik gehören moderne Produktionsmethoden zum Alltag: GPS-Lenksysteme im Maschinenpark, das Arbeiten mit Tablets, um die Bodenbearbeitung bis zur Aussaat zu überwachen, aber auch Pflanzenschutztechnik und Drohneneinsatz.

Wie viele andere Agrargenossenschaften hat auch die Agroland-Agrar mit immer höheren Preisen für landwirtschaftliche Flächen zu kämpfen, konnte jedoch Flächenverluste weitgehend kompensieren. Nicht zuletzt auch durch die Beteiligung an der Schafskäserei „Am Ziegenried“ in Südthüringen mit 150 Mutterkühen und 170 Milchschafen. Ihre Milch wird in der eigenen Molkerei und Käserei verarbeitet. Im Hofladen mit Café werden die Erzeugnisse wie Eis, verschiedenste Käsesorten sowie Fleisch- und Wurstwaren direkt vermarktet. Fortschritt bedeutet für Arnoldt: „Nicht nur die Digitalisierung, auch neue Züchtungsmethoden werden uns in Zukunft immer stärker beschäftigen.“

Foto: Agroland Agrar


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