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Im Fokus: Gesundheitsgenossenschaften | Veröffentlicht am 21.06.2019

Begleiter auf dem letzten Weg

In der Palliative Care Team Duisburg eG haben sich Ärzte, Pflege- und Hospizdienste, Krankenhäuser und Apotheken zusammengeschlossen und betreuen seit 2011 Hand in Hand Schwerstkranke in ihrer vertrauten Umgebung.

Am Ende sind sie da – ob Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte oder auch die zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Sie stehen unheilbar Kranken, Sterbenden und auch deren Angehörigen in der Zeit des Abschiednehmens bei und sorgen dafür, dass diese nicht allein sein müssen mit ihren unerträglichen Schmerzen, mit Ängsten und Nöten. „Es ist eine schwierige Arbeit, die mit viel Trauer verbunden ist, aber eine große Zufriedenheit mit sich bringt, weil wir enorm viel Dankbarkeit zurückbekommen“, sagt Dr. Hermann Lucas. Er ist nicht nur Internist, Onkologe und Palliativmediziner, sondern auch einer der betreuenden Ärzte der Palliative Care Team Duisburg eG. Schon seit mehr als 25 Jahren gibt es in der Stadt im Westen des Ruhrgebiets eine starke Hospizbewegung, sowohl ehrenamtlich als auch in Form eines stationären Hospizes. Als schließlich 2011 die Krankenkassen die Kosten für die „Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung“ übernahmen, taten sich in Duisburg zahlreiche unterschiedliche Akteure zusammen. „Uns war damals schnell klar, dass das Ganze nur als Netzwerk funktionieren kann und nur dann, wenn alle an einem Strang ziehen“, erinnert sich Dr. Hermann Lucas. Dem kam die Genossenschaftsidee am ehesten entgegen. Ein breites Spektrum von 25 Mitgliedern, darunter Ärzte, drei Pflegedienste, Apotheken, Krankenhäuser sowie drei ambulante Hospizdienste, hob schließlich die Genossenschaft aus der Taufe.

Für jeden Patienten ein festes Team
Damals wie heute kümmern sie sich – unterstützt von zahlreichen ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und -helfern – durch eine qualifizierte und intensive Begleitung um unheilbar Kranke und Sterbende, meist zu Hause, aber auch im Pflegeheim. „Dabei geht es immer darum, die Menschen in der wenigen Zeit, die ihnen noch bleibt, so gut wie möglich zu begleiten und ihre Symptome wie Schmerzen, Luftnot, Ängste oder Übelkeit zu lindern“, so der Palliativmediziner. Für jeden Patienten gibt es ein festes Team, bestehend aus Pflegekräften sowie einem Arzt. „Gemeinsam schauen wir dann, wie die Bedürfnisse sind, welche Symptome vorliegen und welche psychosoziale Betreuung eventuell notwendig ist“, berichtet Dr. Hermann Lucas. Letztere kommt mitunter auch den pflegenden Angehörigen zu, denn auch sie bedürfen in dieser schwierigen Zeit ebenso oft einer Unterstützung und Entlastung. Mindestens einmal am Tag, manchmal auch mehrfach, kommt das multiprofessionelle Team zum Hausbesuch. „Dabei spielt die Medizin zwar eine wichtige Rolle, aber insgesamt geht es um die umfassende Versorgung des Kranken“, betont Dr. Hermann Lucas. Allein 2018 hat das Palliative Care Team Duisburg 600 Patienten auf ihrem letzten Weg begleitet, derzeit betreut es zirka hundert Schwerstkranke. „Sehr wichtig ist, dass wir immer erreichbar sind und so den Patienten und Angehörigen Sicherheit vermitteln“, weiß der Palliativmediziner. Ebenso bedeutsam ist aber auch dies: „Wir haben eine extrem teambetonte Arbeit, es sitzen immer mehrere im Boot, sodass der Austausch mit- und untereinander sehr wichtig ist.“ Vieles werde im Laufe der Jahre zwar zur Routine, anderes jedoch immer mal wieder zur echten Herausforderung. Daher sei die Kommunikation miteinander ebenso unerlässlich wie regelmäßige Supervisionen. Aus seiner langen Zeit als Palliativmediziner ist ihm besonders ein Fall in Erinnerung: Ein schwerstkranker Mann, noch keine 60 Jahre alt, ohne Familie und andere Bezugspersonen, wollte seine Autonomie wahren, ganz alleine zu hause bleiben und dort sterben. „Wenn ich dann die Tür hinter mir zugezogen habe, hatte ich schon ein unbehagliches Gefühl“, erinnert sich Dr. Hermann Lucas. Doch auch wenn dieser Patient immer mehrere Stunden allein war, so konnte er rund um die Uhr auf die Hilfe des Palliative Care Teams bauen. Und auch seinen letzten Wunsch erfüllt bekommen, daheim den letzten Atemzug zu tun.

Anja Scheve
www.palliative-care-duisburg.de

Hannoversche Volksbank - Engagement für Menschen mit Handicap

Diese Wahl ist bundesweit einmalig: Seit fast 20 Jahren werden Menschen mit Handicap zum Behindertensportler und zur Behindertensportlerin des Jahres in Niedersachsen gekürt. Die Hannoversche Volksbank fördert das Projekt schon von Beginn an. „Wir wollen nicht nur finanziell unterstützen, sondern auch einen aktiven Part übernehmen“, betont Jürgen Wache, Sprecher des Vorstandes der Hannoverschen Volksbank, „darum arbeiten wir in der Nominierungsjury mit und in unseren Geschäftsstellen kann gewählt werden.“ Medienpartner wie NDR 1 und Hallo Niedersachsen berichten über die Kandidatinnen und Kandidaten und ihre Leistungen und rufen zugleich zur Wahl auf. Mehr als 15.000 Stimmen wurden diesmal abgegeben. Die Preisverleihung im GOP-Varieté ist ein gesellschaftlicher Höhepunkt in Hannover und somit ein fester Termin im Kalender des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil.

Behinderten-Sportverband-Präsident Karl Finke, Ministerpräsident Stephan Weil und Ex-Boxer und Laudator Henry Maske ehren Rollstuhlbasketballer Alexander Budde, Niedersachsens Behindertensportler des Jahres 2019 (v.l.n.r.).

Die begehrte Siegestrophäe des Bildhauers Siegfried Neuenhausen wird durch die VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland ermöglicht. „Unser gesellschaftliches Engagement trifft auf viel Zustimmung bei unseren Mitgliedern und Kunden sowie unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, freut sich Jürgen Wache, „und auch in der Öffentlichkeit wird diese Nähe zu den Menschen in unserer Region wahrgenommen und positiv bewertet. Die Behindertensportler-Wahl ist dabei ein tragender Baustein, der unser ehrliches und nachhaltiges Engagement unterstreicht.“


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