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Im Fokus: gesund mit Genossenschaften | Veröffentlicht am 07.07.2022

Salz auf der Haut

Die co op Minden-Stadthagen eG betreibt ein ungewöhnliches Gesundheitsprojekt: eine Salzgrotte.

Foto: co op Minden-Stadthagen eG

Immer wieder gerne, tolle Atmosphäre und super nette Leute vor Ort.“ – „Die Solebenebelung hat mir wirklich gut getan. Zwei Tage später war mein Husten weg.“ – „Es war absolut toll – Entspannung pur.“ Das sind nur drei von vielen positiven Rückmeldungen im Gästebuch der Salzgrotte Minden. Sie ist Unternehmensteil der co op Minden-Stadthagen eG, die in diesen Tagen ihren 120. Geburtstag feiert. Am 26. Oktober 1902 wurde sie unter dem Namen „Konsumverein für Minden und Umgegend“ gegründet.

Was die co op Minden-Stadthagen eG mit ihren aktuell fast 3.000 Mitgliedern besonders auszeichnet und von anderen Genossenschaften unterscheidet, ist ihre Salzgrotte – das besondere Gesundheits-Highlight in der Stadtambulanz am Preußenmuseum im Herzen von Minden.

Und die kann auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Im Jahre 2011 von der co op Minden-Stadthagen eG gebaut, wurde sie in den Folgejahren als Teil eines Gesundheitszentrums weiterentwickelt. „Nachdem wir durch den Strukturwandel im Lebensmitteleinzelhandel das operative Geschäft eingestellt hatten, wollten wir unseren Mitgliedern einen Mehrwert bieten und den Genossenschaftsgedanken durch die Salzgrotte beleben“, verdeutlicht co op-Vorstand Henning Bommelmann. Seit 2019 ist die Salzgrotte an seine frühere Mitarbeiterin Monika Schukies vermietet, die das Objekt mit viel Herzblut leitet. „Die Resonanz der Besucher*innen und die Erfolge der Behandlungen motivieren mich jeden Tag“, so Monika Schukies.

Laut Schukies ist die natürliche Heilkraft von Salz seit vielen Jahrhunderten bekannt und wird bis zum heutigen Tag schulmedizinisch genutzt. Um den Gesundheitszustand zu verbessern, erholen sich viele Menschen an der Meeresküste oder in einem Sanatorium im Salzbergwerk. Den gleichen Effekt kann man laut Schukies in einer Salzgrotte erzielen. In Minden sind die Wände und der Boden vollständig mit Kristallsalz und Meersalz vom Toten Meer bedeckt. Der Aufenthalt in der Salzgrotte soll die Lebenskräfte und die natürlichen Abwehrkräfte stärken.

Konstruktive Besonderheiten der Salzgrotte ermöglichen die Erzeugung ökologisch reiner Luft und die Reproduktion des Mikroklimas eines Salzbergwerks. Mit jedem Atemzug werden wertvolle Mineralien und Mikroelemente wie unter anderem Jod, Magnesium, Calcium, Kalium, Brom, Eisen geliefert. Außerdem erleichtert Luftfeuchtigkeit von 50 bis 60 Prozent die schnelle Aufnahme der salzhaltigen Luft.

Sitzungen in der Salzgrotte gelten als hilfreich bei vielen Erkrankungen: zum Beispiel bei Heuschnupfen, Bronchitis, Asthma, Tinnitus, Erschöpfung und Stress, Herz- und Kreislaufproblemen, Kopfschmerzen, Migräne, Allergien, Halsentzündungen, rheumatischen Erkrankungen, Immunsystem-Schwäche, Neurodermitis, Schlafstörungen und den Folgen einer Covid-19-Infektion.
Hans-Peter Leimbach


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