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Im Fokus: gesund mit Genossenschaften | Veröffentlicht am 07.07.2022

Leistungen der Familiengenossenschaft sind stark gefragt

Für viele kleinere und mittlere Unternehmen ist es schwierig, Mitarbeiter*innen bei der Vereinbarkeit von Familie, Pflege, Gesundheit und Beruf zu unterstützen. Hier springt die Familiengenossenschaft der Regionen mit ihren Angeboten ein, wie die Vorstandsmitglieder Jürgen Scholz und Henrik Gens im Interview berichten.

Jürgen Scholz (links) und Henrik Gens, Vorstände der Familiengenossenschaft der Regionen eG. Foto: Golz

Sie haben vor Kurzem die 2.000. Anfrage bekommen. Worum geht es dabei??
Jürgen Scholz: In diesem Jahr bezogen sich bisher rund zwei Drittel aller Anfragen auf die Pflege von Angehörigen, gefolgt von den Themen Elterngeld und Elternzeit. Weitere Fragen drehten sich um die gesetzliche Krankenversicherung, Kinderbetreuung und um besondere Lebenssituationen.

Warum spielt das Thema Pflege eine so große Rolle?
Scholz: Niemand ist auf eine Pflegesituation wirklich vorbereitet. Die ersten zwei Wochen nach dem Pflegeantrag sind aber entscheidend. Eine professionelle Vorbereitung auf die amtliche Begutachtung kann verhindern, dass ein Pflegegrad 1 im Bescheid steht, obwohl schon ein Anspruch für den Pflegegrad 2 bestehen würde. Das macht – bei häuslicher Pflege – einen Unterschied von 316 Euro im Monat aus. Darüber hinaus stehen im Pflegegrad 1 auch die zusätzlichen Budgets für Tagespflege und Verhinderungspflege nicht zur Verfügung.

Wie entlastet die Familiengenossenschaft die pflegenden Angehörigen?
Henrik Gens: Häusliche Pflege belastet – emotional, körperlich und auch psychisch. In dieser Situation auf einen unabhängigen Partner zurückgreifen zu können, der nicht nur über Leistungsansprüche und Entlastungsangebote informiert, sondern auch bei der Suche nach einem Pflegedienst oder einem Anbieter für die Hilfe im Alltag ganz praktisch unterstützt, entlastet pflegende Angehörige. Jedes Unternehmen, das seinen Mitarbeiter*innen hier einen Partner an die Seite stellt, leistet auch einen Beitrag für die Gesundheit der Mitarbeiter*innen.

Apropos „Gesundheit der Mitarbeiter*innen“. Was bieten Sie hier an?
Scholz: Die Leistungen der Familiengenossenschaft sind wichtige Bausteine für das Betriebliche Gesundheitsmanagement unserer Unternehmen: Wir unterstützen bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Unsere Pflege- und Sozialberatung und unsere praktischen Unterstützungsleistungen tragen zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter*innen bei. So bieten wir auf unserer Website Informationen zum Download, zum Beispiel zu Ernährung, Bewegung und Entspannung, zu Burn-out und Depressionen und zu den verschiedenen Arten von Sucht und Abhängigkeiten. Dadurch helfen wir, die Gesundheit der Mitarbeiter*innen zu stärken, und unterstützen außerdem die Führungskräfte, gesund zu führen.

Wie hilft die Familiengenossenschaft in belastenden Lebenssituationen?
Gens: Zu bestimmten Themen (zum Beispiel allgemeine Überforderung, Abhängigkeiten, Partnerschaftskonflikte, Konflikte mit den Kindern, akute Krisensituationen, Schicksalsschläge) ermitteln wir für die Mitarbeiter*innen unserer Unternehmen die vor Ort vorhandenen Ansprechpartner*innen oder Beratungsstellen. Geht es um Therapieplätze, informieren wir über die Möglichkeiten, einen Platz zu finden. Ist schnelle Hilfe gefragt, können wir diese über unsere Partner anbieten.
Hans-Peter Leimbach

Kurzprofil
2012 haben vier Unternehmen im Münsterland die Familiengenossenschaft gegründet. Heute nutzen bundesweit 80 Unternehmen mit mehr als 21.750 Mitarbeiter*innen die Leistungen der Familiengenossenschaft.

www.familienantworten.de


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