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Im Fokus: Feuer + Flamme mit und für Genossenschaften | Veröffentlicht am 22.04.2020

Zündende (Heiz-)Ideen

Baitzer Heizer eG

Wir heizen ein“ – das Motto dieser Genossenschaft in Brandenburg ist nahezu für ein ganzes Dorf wohltemperierter Alltag: Die Baitzer Heizer eG sorgt für zentrale, zukunftsorientierte Wärmeversorgung. Was im Oktober 2016 feierlich mit der Kesseltaufe eingeweiht wurde, nahm im Örtchen Baitz zwei Jahre zuvor seinen Anfang. Die Baitzer Heizer eG startete 2014 mit der Planung eines eigenen Heizwerkes – und ist als Genossenschaft aus der Not heraus entstanden: Die Ölpreise waren recht hoch. Die teils noch aus DDR-Zeiten stammenden Ofen- und Schwerkraftheizungen sowie die kurz nach der Wende eingebauten Öl- und Gasheizungen waren sanierungsbedürftig.
Etwa 170 Menschen leben im Dörfchen Baitz.

Einige ihrer Bewohner trafen sich Mitte 2013 auf ein Feierabendbier in einem der Heizungskeller und diskutierten über eine zentrale Heizung für alle. Bereits 2014 wurde die erste Machbarkeitsstudie aufgesetzt. Unterstützung bekamen die Baitzer von einem Ingenieurbüro aus Bad Belzig, das auf regenerative Haustechnik und die Nutzung lokaler Energieträger spezialisiert ist.

Der gemeinsame Plan: „Wir wollten möglichst weiterhin von importierten und fossilen Rohstoffen wie Kohle, Öl und Gas unabhängig bleiben. Damit blieb uns nur ein Weg: ein zentrales Heizwerk auf Hackschnitzelbasis“, berichtet Dietmar Bölke, heutiger Vorstand und Gründungsmitglied der Baitzer Heizer eG, rückblickend. So wurde schließlich Schritt für Schritt die Idee zum Holz-Heizwerk für das ganze Dorf geboren, die vom Ingenieurbüro in ein machbares Konzept umgesetzt wurde. Dietmar Bölke lotste die Genossenschaft, die mittlerweile rund 38 Mitglieder zählt, erfolgreich an die Fördertöpfe von Land und EU. Fast 70 Prozent der Gesamtkosten konnten die Baitzer Heizer über verschiedene Förderungen finanzieren. Den Rest brachten die Genossen selbst über ihre Anteile und Kredite auf.

Der Bau des Heizhauses war zur Heizsaison 2016/2017 beendet: Seither werden hier naturbelassene Holzhackschnitzel verfeuert. Mit der erzeugten Wärme werden die angeschlossenen Haushalte für Heizung und Warmwasser versorgt. Für den Sommerbetrieb sind auf dem Dach des Heizhauses Solarthermie-Zellen installiert, damit im Sommer auf die Verfeuerung weitestgehend verzichtet werden kann. Intelligente Steuerungstechnik ermöglicht eine versorgungsgerechte Auslastung der Heizkessel. Im Februar 2020 kamen zu den bisher knapp 30 versorgten Haushalten acht weitere hinzu.

www.baitzer-heizer.de


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