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Im Fokus: Feuer + Flamme mit und für Genossenschaften | Veröffentlicht am 22.04.2020

Mit der Kraft der Sonne

Energiegenossenschaft Starkenburg eG


Sie glühen dafür, Klimaschutz zum Volkssport zu machen – und zwar nicht nur in Starkenburg selbst, sondern auch in Mali. Seit knapp anderthalb Jahren investieren die Mitglieder der Energiegenossenschaft Starkenburg in ein Kooperationsprojekt in dem westafrikanischen Staat. Die Initialzündung dafür kam bei der „2nd World Community Power Conference“, zu der sich Ende 2018 mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 45 Nationen in Bamako, Malis Hauptstadt, versammelt hatten. Im Fokus stand die „community power“, also Bürgerenergie, über die Expertinnen und Experten aus aller Welt diskutierten. Die Energiegenossenschaft Starkenburg war als eine von drei bundesdeutschen Bürgerenergiegenossenschaften ausgewählt worden, um Einblicke in die Entwicklungen in Deutschland zu geben.

2010 in Heppenheim gegründet, hat die Genossenschaft aus Rheinland-Pfalz in den vergangenen zehn Jahren in der Region bereits zahlreiche Projekte zum Thema regenerative Energien auf den Weg gebracht, von Windenergie über Biogas bis hin zur Fotovoltaik – Kompetenzen, die sie nun in das Projekt „AfrikaSTARK 1“ einfließen lässt. Mit dem Aufbau eines solaren Bewässerungssystems unterstützen die Starkenburger die Landwirtschaft in dem von extremer Dürre geplagten Land. Bei einer Exkursion in ländliche Gebiete wurde den Besuchern der Konferenz die prekäre Versorgungslage nämlich direkt vor Augen geführt: Ohne Bewässerung verdorrt das Gemüse auf den Feldern. „Wir haben vor Ort erlebt, welche segensreichen Auswirkungen der Einsatz erneuerbarer Energien für die Lebensqualität der Bürger tatsächlich hat“, sagt Micha Jost, Vorstandsmitglied der Starkenburger Energiegenossenschaft.

Das solare Bewässerungssystem soll die Ernährungssituation der Einwohnerinnen und Einwohner verbessern und ihnen zusätzlich den Verkauf landwirtschaftlicher Erzeugnisse wie Tomaten, Zwiebeln und Baumwolle ermöglichen. Für dieses Projekt sind zunächst 10.000 Euro geflossen, allerdings nicht als Spende, sondern als Darlehen an eine kleine malische Firma, die sich auf die Errichtung von solargestützten Niedervolt-Netzen im ländlichen Raum spezialisiert hat. Der lokale Bezug stellt zudem sicher, dass mögliche Probleme mit eigenen Fachkräften und verfügbaren Mitteln umgehend gelöst werden können. „AfrikaSTARK 1“ ist der erste Baustein einer internationalen Zusammenarbeit. Trägt das Projekt gute Früchte, soll die Kooperation ausgebaut werden, um die Klimakrise auf allen Ebenen und global weiter gemeinschaftlich anzugehen.
www.energiestark.de


Fotovoltaik
Im Jahr 1839 stieß Alexandre Edmond Becquerel (1820–1891) bei Experimenten auf den fotoelektrischen Effekt. Bei Experimenten mit elektrolytischen Zellen, bei denen er eine Platin-Anode und -Kathode verwendete, maß er den zwischen diesen Elektroden fließenden Strom. Dabei stellte er fest, dass der Strom bei Licht geringfügig größer war als im Dunkeln. Damit entdeckte er die Grundlage der Fotovoltaik. Zu einer praktischen Anwendung kam es jedoch erst Generationen später.


352 Energiegenossenschaften haben sich dem Genossenschaftsverband angeschlossen, davon viele mit Fotovoltaikanlagen.


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