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Europa-Spezial: Schweiz

Ein knackiges Konzept, das vielen schmeckt

Diese Genossenschaft macht seit 1961 Appetit auf mehr: Einst von 14 Zürcher Gastwirten gegründet, ist Schweizer Lunch-Check heute mit mehr als 8.000 beteiligten Gastronomiebetrieben die Nummer 1 bei der Mitarbeiterverpflegung im Alpenstaat. Mit einer Guthabenkarte können Arbeitnehmer dort mittags ganz nach Gusto speisen.

Die Idee war, ist und bleibt so genial wie schmackhaft: Lunch-Check ist seit Jahrzehnten landauf, landab in vieler Munde. Denn das bargeldlose Verpflegungssystem der Genossenschaft ist in der gesamten Schweiz bekannt. Mit der Wertscheckkarte geht’s zum (Mittag-)Essen. So unterschiedlich die Speisekarten der Mitgliedsbetriebe auch sind, in ihren Restaurants, Gaststätten oder Take-Aways, an ihren Imbiss-Theken oder Food-Trucks können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit der Guthabenkarte bezahlen. Das kurbelt den Umsatz an, stärkt die gemeinschaftlich organisierte Gastronomie – und sorgt für eine Win-win-Situation auf allen Seiten.

Im Land der Eidgenossen lassen sich mehr als 90.000 werktätige Menschen das genossenschaftliche Lunch-Check-Modell in vielfältiger Weise schmecken. „Überall, wo es Essen zum sofortigen Verzehr gibt, kann die Lunch-Check-Karte in den angeschlossenen Restaurants und Gastronomiebetrieben benutzt werden“, erläutert Thomas Recher, Geschäftsführer Schweizer Lunch-Check. Mehr als 8.000 Mitgliedsbetriebe zählt die Genossenschaft: Und sie bringt als „beliebteste Mitarbeiterverpflegung in der Schweiz reichlich Abwechslung in die Mittagspause“, beteuert der Geschäftsführer.

Arbeitgeber sponsern den Lunch
Das Konzept dahinter ist einfach gut und auch nach Jahrzehnten immer noch knackig frisch. Denn die Kosten für das zweckgebundene, ausschließlich für die Verpflegung verwendbare Kartenguthaben werden von den Arbeitgebern getragen. Etliche Unternehmen unterschiedlicher Größen sowie öffentliche Verwaltungen haben die damit verbundenen Vorteile für sich und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entdeckt. „Lunch-Check macht sich als günstige Alternative zu eigenen Personalkantinen bezahlt und ist als soziale Zusatzleistung des Arbeitgebers ein wertvoller Beitrag für die Gesundheit sowie das Wohlbefinden der Belegschaft“, sagt Betriebswirt Thomas Recher.

Der von den Arbeitgebern gesponserte Lunch ist bis zu einem monatlichen Betrag von 180 Schweizer Franken pro Person von Sozialabgaben befreit und muss nicht versteuert werden. Deshalb setzen mittlerweile mehr als 700 Unternehmen auf diese attraktive, äußerst nahrhafte Lohnnebenleistung. „Bei Lunch-Check fallen keine weiteren Gebühren an; wir erbringen alle Dienstleistungen kostenfrei“, betont Thomas Recher.

Im Durchschnitt sind es 150 bis 180 Schweizer Franken (zirka 138 bis 165 Euro), die für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Guthaben monatlich auf die Lunch-Checkkarten geladen werden. Diese funktionieren im Prinzip wie EC-Karten: Mit Contactless-Chip und Magnetstreifen versehen, können sie an registrierten Kartenlesegeräten eingesetzt werden. Das Handling ohne PIN und Co. ist für Kartenbenutzer sowie Gastronomen gleichermaßen bequem und einfach.

Besonders leckere Währung
Der Erfolg der Lunch-Lösung zeigt sich in beeindruckenden Zahlen. Die Genossenschaft, die sozusagen für die leckerste Währung der Schweiz steht, ist seit ihrer Gründung stetig gewachsen. „Wir verbuchen jedes Jahr Umsatzzuwächse“, so Thomas Recher. „Im Geschäftsjahr 2018 hatten wir Lunch-Check-Verkaufsbeiträge von rund 112 Millionen Schweizer Franken.“ Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein signifikantes Plus von 10,5 Prozent. „Die neuen Rekordwerte basieren auf eigenem Wachstum in allen Geschäftsfeldern sowie auf der Übernahme und vollständigen Integration eines ehemaligen Mitbewerbers in unser Portfolio“, berichtet er.

Mit seinen neun Mitarbeitern hat der Geschäftsführer von Lunch-Check einen „hohen Dienstleistungsgrad für unsere Kunden“ im Fokus und ebnet ebenso für zeitgemäße, smarte Serviceangebote den Weg. Vom Papiergutschein zur Chipkarte – die Umsetzung inklusive aufwendiger Anpassungen aller Prozesse ist bereits erfolgreich vollzogen. Das war „sehr spannend, hat viel Schweiß gekostet“ und war ein wichtiger Meilenstein für Lunch-Check. Gedruckte Wertschecks waren jahrzehntelang Usus – und wurden ab 2015 mit der Umstellung auf Chipkarten ins digitale Zeitalter überführt. „Unsere Karte hat heute mit einem Anteil von 97 Prozent die vorherigen Papierschecks nahezu vollständig abgelöst“, resümiert Thomas Recher.

Neue digitale Appetizer
Offen für Neu- und Weiterentwicklungen zu sein ist für Lunch-Check das beste Rezept. Seit August dieses Jahres wird der eigene Online-Shop ausgebaut, in dem Guthabenkarten direkt erhältlich sind. Zudem wird mit Hochdruck am Ausbau der Lunch-Check-App gearbeitet, die bis Jahresende das Bezahlen der Restaurantrechnung zusätzlich per Smartphone ermöglichen soll. Für die genossenschaftlichen Gastronomen werden nicht nur gezielt neue Technologien erschlossen, sondern auch neue Kunden und weitere Zielgruppen gewonnen.

„Lunch-Check ist längst nicht mehr nur die Lösung für Arbeitgeber, um ihren Mitarbeitern das Mittagessen zu vergünstigen“, unterstreicht der Geschäftsführer. Zu den neueren Errungenschaften gehört die Geschenkkarte für Privatpersonen, die immer mehr boomt: 20.000 dieser Karten wurden allein 2018 verkauft. Lunch-Check macht nach einem Pilotprojekt auch Schule, inzwischen nutzen 300 Jugendliche und Kinder in zwei Mensen diese Bezahlmöglichkeit für ihre Verpflegung. Als praktische Lösung kommt Lunch-Check zudem bei immer mehr Events groß raus – wie beispielsweise beim Musikfestival „Zürich Openair 2019“ im Spätsommer. Das Guthaben von Lunch-Check verfällt übrigens nicht. Es kann immer und überall in jedem beteiligten Gastronomiebetrieb ganz nach Geschmack eingelöst werden.

Anja Pieper


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