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Wenn der Arzt in Rente geht

Büsum ist ein Seeheilbad an der Nordsee mit knapp 5.000 Einwohnern und jährlich über 1,2 Millionen Tages- und Übernachtungsgästen: Eine gute ärztliche Versorgung tut deshalb not.

Noch 2013 sah dies nach einem Problem aus: Fünf Hausärzte arbeiteten dort im rentenfähigen Alter, Praxisnachfolger waren nicht in Sicht. „Das Modell des selbstständigen Landarztes in Einzelpraxis, der 24 Stunden für seine Patienten da ist, entspricht nicht mehr dem Berufsbild der nachrückenden Ärztegeneration“, sagt der Geschäftsführer der Ärztegenossenschaft Nord Thomas Rampoldt und nennt auch gleich die Gründe: „Die Medizinbranche wird immer weiblicher. Zudem wollen junge Ärztinnen und Ärzte eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und lieber im Team arbeiten.“

Gemeinsam mit der Gemeinde Büsum entwickelte deshalb die Genossenschaft das Projekt „Ärztezentrum Büsum“ als kommunale Eigeneinrichtung und realisierte dies im Auftrag der Gemeinde erstmals in Deutschland.

Seit 2015 arbeiten nun dort fünf angestellte Hausärzte in einem medizinischen Versorgungszentrum, das von der Gemeinde Büsum gegründet wurde. Drei der ehemaligen Hausärzte sind noch in der Praxis tätig, die anderen beiden Mediziner sind inzwischen im Ruhestand und konnten durch junge Kollegen, zum Teil in Teilzeit, ersetzt werden. Das gesamte Management hat die Ärztegenossenschaft Nord übernommen und entlastet so die Landärzte vom bürokratischen Aufwand.

Auf Pellworm, der drittgrößten Insel Nordfrieslands mit 1.200 Einwohnern und 152.000 jährlichen Touristen, suchte der Inseldoktor ebenfalls nach einer Nachfolge. Auch hier entwickelte die Ärztegenossenschaft ein Konzept. Dieses sieht künftig zwei angestellte Ärzte vor, die sich gegenseitig vertreten. Inzwischen hat sich schon eine junge Ärztin gefunden, die bereits auf der Insel praktiziert. Sie soll künftig durch einen Kollegen oder eine Kollegin im schon gegründeten Medizinischen Versorgungszentrum unterstützt werden. Wie auch in Büsum hat auch hier die Ärztegenossenschaft das Management übernommen.


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