Gremienräume

Unsere Gremienräume sind ein geschlossener Bereich, in dem wir für unsere Gremienmitglieder Unterlagen der Gremien – Verbandstag, Verbandsrat, Regionaltage, Mitgliederversammlungen, Fachräte und Arbeitsausschüsse – zur Verfügung stellen. Des Weiteren findet sich hier der Zugang zur Arbeitsgruppe des Nachhaltigkeitsrats.

Zu den Gremienräumen

Mitgliederportal

Für die Fachvereinigungen:

  • Agrar
  • Gewerbe
  • Landwirtschaft
  • Energie, Immobilien und Versorgung

Unser Mitgliederportal ist ein geschlossener Bereich, in dem der Genossenschaftsverband den Mitgliedern der Fachvereinigungen Agrar, Gewerbe, Landwirtschaft sowie Energie, Immobilien und Versorgung Informationen und Anwendungen zur Verfügung stellt.

Zum Mitgliederportal

Mitgliederbereich

Für die Fachvereinigung:

  • Kredit

Der Mitgliederbereich für die Fachvereinigung Banken ist ein exklusiver Service für unsere Genossenschaftsbanken.

Das Magazin für das
genossenschaftliche Netzwerk

Bundesland-Spezial Sachsen | Veröffentlicht am 13.12.2017

Gänsehaut!

Foto: Fotolia/Countrypixel

Ob Dresdner Stollen, Bautzener Senf oder Pulsnitzer Pfefferkuchen: Aus Sachsen stammen viele kulinarische Köstlichkeiten. Neunerlei, im Volksmund auch Neinerlaa genannt – so heißt seit Generationen das traditionelle Heiligabend-Essen im Erzgebirge. Was ist das? In dem Heilig-Ohmd-Lied, das am Heiligabend unter vielen Tannenbäumen des Erzgebirges gesungen wird, heißt es: „Mir hom aah Neinerlaa gekocht, a Worscht un Sauerkraut. Mei Mutter hot sich oh geploocht, die alte gute Haut.“

Also: Wurst – meist Bratwurst – und Sauerkraut können schon mal zwei der insgesamt neun traditionellen Speisen des Neunerlei sein. Doch es gibt – je nach Region – noch viele mehr: von der Linsensuppe, dem Herings- und Selleriesalat über Klöße, Schweine- oder Gänsebraten bis hin zu Kirschgrütze oder Bratapfel in Vanillesauce. Jede der neun Speisen hat ihre Bedeutung. Glück, Kraft und Wohlstand verheißt das Fleisch. Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen oder Hirse bringen und halten das Kleingeld im Haus. Klöße schaffen Geld herbei. Allerdings nur, wenn man sie nicht zählt oder eine ungerade Zahl auftischt. Der Sellerie steht für die Potenz und Fruchtbarkeit. Und wer etwas übrig lässt, der wird sein Glück nicht finden, behauptet der Volksmund.

DIe Zutaten des Weihnachts-Gänsebraten:
• 1 frische Gans
• 4 Äpfel
• 1 Bündchen Beifuß
• Salz

Zubereitung
Die Gans wird mit viel kaltem Wasser innen und außen gewaschen, mit Salz eingerieben und vier Äpfeln und einem Bündchen Beifuß gefüllt. Damit man nach dem Garen den Beifuß möglichst restfrei entnehmen kann, steckt man das Bündchen in das Loch eines entkernten Apfels. Nun wird die Gans zum Beispiel mit Rouladennadeln verschlossen. Die Flügel bindet man mit Kochgarn an den Körper. Anschließend kommt die Gans auf dem Bauch in den Bräter, der bodenbedeckt mit Wasser gefüllt wird. Zugedeckt schiebt man den Bräter ins Rohr und lässt die Gans bei ca. 220 ºC etwa zwei Stunden garen. Zwischendurch begießt man sie immer wieder mit dem eigenen Saft. Überschüssiges Fett wird mit einer Kelle vorsichtig abgeschöpft. Gut gebräunt wird die Gans aus dem Bräter genommen, tranchiert und auf den Tisch gebracht.
www.erzgebirge.de


Das könnte Sie auch interessieren!