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Bundesland-Spezial Rheinland-Pfalz | Veröffentlicht am 14.07.2017

Unterwegs auf der Historischen Raiffeisenstraße

Bruce Willis, Thomas Anders, Karl Marx: Viele bekannte Persönlichkeiten kommen aus Rheinland-Pfalz. Unter ihnen auch der Rheinland-Pfälzer Friedrich Wilhelm Raiffeisen. Seine Heimat hat er nie verlassen.

Eine Stunde Fahrzeit benötigt man für die Strecke zwischen Hamm an der Sieg und dem Neuwieder Stadtteil Heddesdorf über die Bundesstraße B 256. 40 Kilometer Bundesstraße, die vom Westerwald bis an den Rhein führen. Das ist genau die Strecke, auf der sich die Geschichte des ländlichen Genossenschaftswesens und des Lebens Raiffeisens nachverfolgen lässt. Bereits seit 1988 weist die Region die Historische Raiffeisenstraße als Tourismusziel aus. Die Straße zeichnet nicht nur die beruflichen Stationen und das Wirken des Namensgebers nach. Raiffeisen war es selbst, der den Bau und die Unterhaltung während seiner Amtszeiten als Bürgermeister verantwortlich vorantrieb. Aus der ganzen Welt kommen Gäste in die Region, um die Wirkungsstätten des Sozialreformers zu besuchen. Im Zentrum stehen die vier Gedenkstätten in Hamm, Weyerbusch, Flammersfeld und Heddesdorf.

Wo alles begann

Geboren ist Raiffeisen in Hamm an der Sieg. Hier kann man heute das Deutsche Raiffeisenmuseum besuchen. Die Route führt weiter nach Weyerbusch. Hier wirkte Raiffeisen von 1845 bis 1848 als Bürgermeister. Ein Abstecher zum nahegelegenen Raiffeisenturm in Heupelzen verschafft aus 35 Metern Höhe einen Rundblick über das Raiffeisenland bis hin zur Montabaurer Höhe oder bis zum Siebengebirge am Rhein. Angekommen im Weyerbuscher Ortszentrum grüßt eine Raiffeisen-Skulptur am Raiffeisen-Begegnungszentrum (RBZ). Neben dem alten Bürgermeisterhaus – dem ersten Amtssitz Raiffeisens – umfasst das von der Westerwald Bank unterhaltene Zentrum heute ein modernes Seminarzentrum und einen Backhaus-Nachbau, in dem für Gäste aus nah und fern immer wieder Brot nach Originalrezepten gebacken wird. Hier wurde im Jahr 2012 auch die Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft gegründet. In Flammersfeld war Raiffeisen von 1848 bis 1852 Bürgermeister. An sein Wirken erinnert das rund 230 Jahre alte Raiffeisenhaus, in dem er lebte und arbeitete. Nach umfangreicher Sanierung öffnete das Haus im Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012 seine Pforten wieder für die Öffentlichkeit. An seiner letzten Bürgermeisterstation (1852-1865) im heutigen Neuwieder Stadtteil Heddesdorf gelangt man zum Endpunkt der Historischen Raiffeisenstraße. Ein Denkmal in der Nähe der Kreisverwaltung erinnert an „Vater Raiffeisen“. Auf dem Friedhof am Sohler Weg findet sich das Familiengrab.

Noch mehr Infos: www.raiffeisengesellschaft.de

2018: Am 30. März 2018 wäre Friedrich Wilhelm Raiffeisen 200 Jahre alt geworden. Dieses Jubiläum will die Raiffeisen-Gesellschaft gebührend feiern. Einen Newsletter und Infos rund um geplante Aktionen und wie Genossenschaften mitfeiern können, gibt es im Internet: www.raiffeisen2018.de


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