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Bundesland-Spezial Nordrhein-Westfalen | Veröffentlicht am 24.04.2018

Gemeinsam auf Augenhöhe

Foto: Mirco Plha/IGA OPTIC eG

Die IGA OPTIC eG in Datteln ist seit fast vier Jahrzehnten eine erfolgreiche Gemeinschaft von Augenoptikern für Augenoptiker.

Etwas genau im Blick zu haben, ist für Optiker das A und O. Dabei geht es nicht nur um das perfekte Sehen und Aussehen des Kunden, sondern auch um den eigenen Auftritt sowie um weitsichtiges Handeln. All das hatte Hans-Wilm Sternemann im Fokus, als er 1981 in Datteln die IGA OPTIC als eingetragene Genossenschaft gründete. Heute gehören dem Augenoptikerverbund, dessen Aufsichtsratsvorsitzender er mittlerweile ist, fast 300 Mitglieder mit über 500 Fachgeschäften aus ganz Deutschland an. Neben einem starken Augenoptik-Marketing bietet die deutschlandweit einmalige Genossenschaft ihren Mitgliedern zahlreiche Eigenlabel, Einkaufsmöglichkeiten zu attraktiven Konditionen, diverse Seminare sowie viele weitere Serviceleistungen.

Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Als Anfang der 1980er Jahre Filialisten nicht nur die Optikerbranche, sondern massiv auch die Werbung veränderten, hatte der Dattelner Optiker- und Uhrmachermeister Hans-Wilm Sternemann eine Idee. Er sprach zahlreiche Kollegen an, mit denen er auf der Meisterschule war, und schloss sich mit ihnen in der IGA OPTIC, der Interessen-Gemeinschaft Augenoptik, zusammen. „Für diese Kooperation war die Rechtsform einer eingetragenen Genossenschaft perfekt und ist es bis heute geblieben, denn sie garantiert ein hohes Mitspracherecht“, sagt Carsten Schünemann, der das Unternehmen seit 2006 als geschäftsführender Vorstand leitet.

Als der Augenoptiker und Diplom-Betriebswirt vor zwei Jahrzehnten zum Marketing- und Vertriebsverbund nach Datteln ins nördliche Ruhrgebiet kam, hatte das Unternehmen gerade einmal 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Heute sind es 50, von Augenoptikern über Groß- und Außenhandelsfachleute bis hin zu Software- und Systemexperten. Die meisten indes arbeiten im Marketing, das bei der Gründung der Genossenschaft vor 37 Jahren zunächst auch die Kerndienstleistung für die angeschlossenen Augenoptiker bildete.

Foto: Mirco Plha/IGA OPTIC eG

Augenoptiker schätzen starke Gemeinschaft

Ganz schnell wurde jedoch klar, dass neben einer gezielten wie umfassenden Vermarktung der Optiker-Fachgeschäfte auch ein gemeinsamer Einkauf sowie Eigenlabels von Brillen, Kontaktlinsen und weiterem Zubehör gefragt waren. „Daher sind wir schon ganz früh in den Markt der Eigenware eingestiegen“, erzählt Carsten Schünemann rückblickend. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Industriepartnern, die den Mitgliedern einen attraktiven Einkauf garantieren, sowie eine stets größer werdende Anzahl an innovativen Produkten Marke Eigenlabel, mit denen sich die angeschlossenen Fachgeschäfte vom Markt abheben können – seien es Brillenfassungen, Kontaktlinsen und die dazugehörenden Pflegemittel, Sonnenbrillen oder seit nunmehr zehn Jahren auch „Horus“, der „Gott des Sehens“. Unter diesem Label bietet die Dattelner Genossenschaft ein eigenes Brillenglas an.

Der Erfolg, in all diesen Bereichen gemeinsame Sache zu machen, gibt IGA OPTIC Recht. „In den 37 Jahren unseres Bestehens verzeichnen wir ein stetes Wachstum. Alleine in den vergangenen zwei Jahren sind dank unserer starken Akquise 40 Mitglieder mit rund 60 Betriebsstätten neu hinzugekommen“, so der Geschäftsführer des Augenoptikerverbundes. Die derzeit 293 Mitglieder beschäftigen in ihren 505 Fachgeschäften zwischen vier und – im Falle von mehreren Filialen – um die 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

18 an der Zahl sind es bei Optik Tannek im oberbayerischen Dachau. Christian Tannek, der das Geschäft und seine zwei Niederlassungen in Karlsfeld und Odelzhausen gemeinsam mit seinem Bruder Frank führt, ist bereits seit 16 Jahren „überzeugtes Vollblutmitglied“ der IGA OPTIC. „Die Möglichkeiten und Vorteile, die uns hier geboten werden, sind enorm vielfältig und für uns unverzichtbar“, meint Christian Tannek. Neben dem versierten Marketingsupport aus einer Hand und einem Haus hebt der geschäftsführende Gesellschafter von Optik Tannek besonders die starke Gemeinschaft mit Gleichgesinnten sowie den wertvollen Austausch mit- und untereinander hervor.

Diesen schätzt auch Stefan Alber ungemein. Der Inhaber von Brillen Schmidt im mittelfränkischen Dinkelsbühl, der sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, stieß vor nunmehr vier Jahren zur IGA OPTIC, nachdem sich seine alte Einkaufsgemeinschaft aufgelöst hatte. „Das Angebotsspektrum der IGA OPTIC, sei es das Marketing, der Warenverkauf oder die Zentralregulierung, hat mich seinerzeit überzeugt und sich bis heute bewährt“, sagt der Optikermeister, der nicht nur bei der kompletten Werbung – von Flyern über Mailings bis zur Homepage – auf das Know-how von IGA OPTIC setzt. Besonders schätzt er den Familiencharakter der Dattelner Genossenschaft sowie die Erfahrungsaustauschgruppen. „Zweimal im Jahr treffen wir uns, um gemeinsam über den Tellerrand zu schauen und über Bilanzzahlen oder Branchentrends zu sprechen“, berichtet Stefan Alber.

Vieles zu gestalten und immer wieder neue Impulse zu setzen: Dafür sorgt die IGA OPTIC nicht nur bei ihren Mitgliedern, sondern auch im eigenen Haus. Denn neben einem komplett neu gestalteten Firmengebäude hat die Genossenschaft Anfang dieses Jahres auch ihren Internetauftritt sowie ihr Logo erneuert: Das warm-rote O ist nun markantes Zeichen der Gemeinschaft, die leichte Öffnung des Kreises symbolisiert die Offenheit für neue Mitglieder ebenso wie für neue Ideen. Neuigkeiten gibt es zudem bei Produkten und Marketingaktionen sowie bei den Services für die Mitglieder. Dazu zählt zum Beispiel Berta, das stets weiter- entwickelte und optimierte Beratungstool, das die Optiker bei der Kundenberatung gezielt unterstützt.

Der Zukunft sehen Carsten Schünemann und sein Team optimistisch entgegen. „Wir sind für die Herausforderungen gut aufgestellt“, hebt der Geschäftsführer hervor. Dies gilt auch bei allen Veränderungen, die das Internet oder auch die zunehmende optometrische Beratung, die neue, hochkomplexe Geräte erfordert, mit sich bringen. „Wichtig ist, die Branche zu beobachten, alles im Blick zu haben und unsere Mitglieder dementsprechend zu beraten und zu unterstützen“, betont Carsten Schünemann.


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