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Bundesland-Spezial Niedersachsen | Veröffentlicht am 19.06.2018

„Tourismus ist ein wichtiger Jobmotor in unserem Land“

© Staatskanzlei Niedersachsen

GENiAL sprach mit Dr. Bernd Althusmann (CDU), niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, über Breitbandausbau, Genossenschaften und das Reiseland Niedersachsen.

Niedersachsen erfreut sich als Reiseziel immer größerer Beliebtheit. Verbringen Sie Ihren Urlaub auch privat in Niedersachsen? Gibt es einen Ort, den Sie besonders gerne besuchen?

Althusmann: Da ich beruflich viel unterwegs bin, verbringe ich meinen Urlaub am liebsten zu Hause bei meiner Familie im schönsten Bundesland Deutschlands. Direkt vor meiner Tür habe ich zum Beispiel die Lüneburger Heide. Niedersachsen ist aber noch sehr viel facettenreicher: Kein anderes Bundesland kann sowohl Meer und Berge gleichzeitig bieten.
Ich hatte das Glück, ein paar Jahre in Namibia arbeiten und wohnen zu können. Da hat mir sehr gut gefallen. Wenn es also etwas weiter weg gehen soll, dann reise ich auch gerne wieder nach Afrika.

Als niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung sind Sie auch für Tourismus verantwortlich. Was haben Sie sich für das Tourismusland Niedersachsen vorgenommen?

Unser Ziel muss es sein, durch kluges Handeln die Branche weiter voranzubringen. Der Tourismus in Niedersachsen boomt und ist ein wichtiger Jobmotor in unserem Land. Um das Reiseland Niedersachsen noch attraktiver zu machen, fördern wir gezielt qualitätssteigernde Maßnahmen und innovative Ideen, die neue Gäste zu uns locken sollen.
Ein wichtiges Ziel in der Tourismuspolitik für mich ist, die Wettbewerbsfähigkeit der Angebote weiter zu steigern. Das stärkt die Wirtschaft in den Urlaubsregionen, aber natürlich profitieren auch die Menschen in Niedersachsen selbst von den zahlreichen Ausflugszielen.

„Ein wichtiges Ziel in
der Tourismuspolitik
für mich ist, die Wettbewerbsfähigkeit
der Angebote weiter
zu steigern.“

Ziel der Landesregierung ist es, die Digitalisierung und den Breitbandausbau im Land voranzubringen. Wird die Landesregierung dabei das Modell der Breitband-Genossenschaft zur Erschließung der Ländlichen Regionen berücksichtigen?

Für den geförderten Giganetzausbau können in Niedersachsen die Landkreise und Gemeinden einen Antrag stellen. Wenn sich aber mehrere Kommunen zu einer Genossenschaft zusammenschließen, kann auch diese berücksichtigt werden. Der Antrag muss dann aber von einer der Mitgliedskommunen gestellt werden. Bei solchen Projekten unterstützen dann der jeweilige Landkreis und das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n).

Nun sind Sie seit über 100 Tagen Minister und stellvertretener Ministerpräsident. Verläuft Ihr Arbeitsalltag so, wie Sie es vor Amtsantritt erwartet haben? Was läuft besser, was läuft anders als erwartet?

Schon jetzt haben wir als Koalition aus CDU und SPD gemeinsam viel auf den Weg gebracht. Ich denke da vor allem an die Meisterprämie oder unseren Masterplan Digitalisierung, mit dem wir unter anderem den Breitbandausbau in Niedersachsen massiv vorantreiben möchten. Eine große Koalition bedeutet, dass wir mit viel politischem Gewicht „unsere PS auf die Straße bringen“, also viel bewirken werden können. Für den Arbeitsalltag wünsche ich mir so manches Mal, dass der Tag mehr als 24 Stunden hätte, denn es gibt so viele wichtige Themen für Niedersachsen! Aber auch Feiertage soll man in Ehren halten. Hier haben wir schon einen Vorschlag auf den Weg gebracht, und ich bin zuversichtlich, dass der Gesetzgeber sich diesem anschließen wird.


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