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Aus der Reihe | Veröffentlicht am 24.04.2018

Karin Schulz - Die Iron-Lady

Foto: Radu-Cristi

Die Startnummer 22 brachte ihr viel Glück und Erfolg. Beim diesjährigen internationalen Wintertriathlon in den rumänischen Karpaten kämpfte Karin Schulz eisern gegen Schnee, Kälte und Erschöpfung und gewann in ihrer Altersklasse den Weltmeistertitel. Vier Weltmeisterpokale, darüber hinaus die wichtigsten Auszeichnungen als mehrfache Europa- und Deutsche Meisterin im Triathlon stehen bereits in der Vitrine der Karrierefrau. Sie ist sowohl Geschäftsführerin und Inhaberin eines Geseker Dentallobors als auch seit über zehn Jahren Vorstandsvorsitzende der Dentagen eG, außerdem Verbandsratsmitglied des Genossenschaftsverbandes.

Warum betreibt die ehemalige Realschullehrerin diesen kräftezehrenden Leistungs- und Ausdauersport? „Ich habe Sport studiert“, sagt sie, „früher begeisterten mich vor allem Ballsportarten und das Surfen.“ Bei einem Familienurlaub auf Lanzarote erlebte die damals 46-Jährige dann hautnah einen Triathlon: „Ich war schwer angefixt“, erinnert sie sich. „Es war mir vor allem ein Rätsel, wie die Wettkämpfer diesen extremen Belastungen standhalten konnten. Das wollte ich ausprobieren.“

Durchschnittlich sechs Monate und vier bis fünfmal und bis zu zwölf Stunden pro Woche trainiert sie seitdem für ihre Wettkämpfe: Für den Wintertriathlon übt sie sich im Laufen, Mountainbikefahren und Skilanglauf, im Sommer ersetzt sie Siklanglauf durch Schwimmen und das Mountainbike häufig durch das Rennrad. Ihr sportliches Hobby führt sie um die ganze Welt. Mehrfach hat sie schon am Ironman teilgenommen und war auch schon auf Hawaii mit dabei. „Allerdings hatte ich dort Pech und musste 40 Kilometer mit einem Speichenbruch fahren und hatte dadurch schlechte Zeiten. Hier habe ich auf jeden Fall noch eine Rechnung offen“, sagt sie lachend.

Und was war für sie das größte Wettkampferlebnis? „Eindeutig die Weltmeisterschaft im niederländischen Almere 2008 wenige Monate nach dem Tod meines Vaters“, sagt sie nachdenklich. „Ich war immer noch stark mitgenommen und habe gedacht, ich schaffe es nicht.“ Doch ein Zwiegespräch mit ihrem verstorbenen Vater während des Wettkampfes gab ihr die nötige Kraft. Am Ende stand sie mit ihrem ersten Weltmeistertitel auf dem Siegertreppchen. Was bringt Karin Schulz diese extreme Belastung persönlich?: „Ganz viel“, sagt sie. „Ich habe Disziplin, Durchhaltevermögen und Selbstmotivation gelernt und lass mich auch durch Tiefschläge privat und beruflich nicht entmutigen.“


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