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Aus der Reihe | Veröffentlicht am 22.04.2020

Glücksfaktor Familie

© BVR

So viel gleich vorab: Es sind weder Smartphones noch trendige Klamotten, die für Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland zu bedeutenden Glückskriterien zählen. Was macht sie glücklich, was ist für sie dabei wichtig? Diesen Fragen geht eine repräsentative Umfrage nach, die der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) 2019 beauftragt hat. Anlass dafür ist der 50. Internationale Jugendwettbewerb „jugend creativ“, der sich dem Thema „Glück ist ...“ widmet.

Das Streben nach Glück beschäftigt seit jeher die Menschen. Das eigene Wohlergehen zu finden und zu definieren ist mitunter nicht einfach und individuell unterschiedlich. Worin genau besteht für deutsche Jugendliche und junge Erwachsene Glück, welche Faktoren sind für sie von Bedeutung – das machte sich eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar im Auftrag des BVR zum Inhalt: mit äußerst interessanten Ergebnissen.

Anstoß dazu gab der Jugendwettbewerb „jugend creativ“, der hierzulande von Genossenschaftsbanken in Deutschland ausgerichtet wird. Dabei begaben sich junge Menschen auf eine kreative Suche nach dem Glück – und reichten bereits im Februar dazu ihre Bilder, Fotos und Filme bei den teilnehmenden Volksbanken und Raiffeisenbanken ein.

Passend zum Thema „Glück ist …“ fand Ende vergangenen Jahres die repräsentative Umfrage statt, dabei wurden 511 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 20 Jahren befragt. Bei den für sie drei wichtigsten Glückskriterien finden sich vor allem zwischenmenschliche Beziehungen ganz vorne: Auf Platz eins der Glücksskala liegt deutlich die Familie, für 81 Prozent der Befragten ist sie der bedeutendste Faktor, der glücklich macht. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Freunde, Partner oder Partnerin (66 Prozent) sowie Gesundheit (58 Prozent). Schulischer beziehungsweise beruflicher Erfolg gegehört für 31 Prozent zu den drei wichtigsten Glückskriterien, Hobbys und Freizeit sind es bei rund jedem Vierten. Besonders bemerkenswert ist, dass nur für zwölf Prozent der Befragten Reichtum und Geld zu den Top 3 der Glücksfaktoren zählen, materielle Dinge wie Handys oder Kleidung sind lediglich vier Prozent wichtig.

Nach ihrem aktuellen Glückszustand befragt, zeigte sich folgendes Bild: Insgesamt waren 74 Prozent – im Befragungszeitraum von Ende November bis Ende Dezember 2019 – „sehr glücklich“ oder „glücklich“. Weitere 21 Prozent waren „eher glücklich“, während fünf Prozent angaben, „eher unglücklich“ oder „sehr unglücklich“ zu sein. Zudem wurde auch beleuchtet, was genau ihnen zum Glücklichsein fehlt. 34 Prozent der Befragten wünschten sich (mehr) schulischen beziehungsweise beruflichen Erfolg, 32 Prozent fehlten Hobbys und Freizeit. Zudem wurde ersichtlich, dass Gesundheit (26 Prozent), Freunde beziehungsweise Partner oder Partnerin (24 Prozent) und Familie (20 Prozent) ihr momentanes Glücksempfinden noch verstärken könnten. Immerhin gab fast jeder fünfte Befragte an, dass ihm oder ihr aktuell nichts zum Glücklichsein fehlen würde.

„Um Glück empfinden und schätzen zu können, muss man schon einmal richtig unglücklich gewesen sein“ – dieser Aussage stimmten rund zwei Drittel „voll und ganz“ beziehungsweise „eher“ zu. Etwa jeder Fünfte war von dieser These nicht überzeugt und lediglich zehn Prozent konnten diese Einschätzung überhaupt nicht teilen.

Glückskriterien für Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland

Umfrage: Kantar, Mehrfachauswahl möglich; Quelle: djd/Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)


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