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Aus der Reihe | Veröffentlicht am 08.07.2017

Die „Twitter eG“ - nur eine Utopie?

Immer mehr Menschen vernetzen sich auf Facebook, Instagram, Twitter und Co. Doch sie haben wenig Kontrolle über die sozialen Medien und die Daten, die sie dort hinterlassen. Die größten Plattformen werden betrieben von börsennotierten, internationalen Großunternehmen. Für diese stehen meist die Interessen der Werbekunden im Vordergrund. Darüber kann man lange klagen – oder man kann aktiv werden: Eine Gruppe von Twitter-Nutzern reichte bei der Hauptversammlung des US-Unternehmens im Mai einen Antrag ein, um zu prüfen, ob Twitter in eine Genossenschaft umgewandelt werden kann. Sie machten damit auf eine wichtige Tatsache aufmerksam: Die Rechtsform der Genossenschaft liegt dem Grundgedanken der sozialen Medien viel näher als die börsennotierte AG. Genossenschaften sind demokratisch kontrolliert, und sie haben das Ziel, den Mitgliedernutzen - und nicht etwa die Gewinne - zu maximieren.

Das Logo vom Mastodon

Der Antrag für die „Twitter eG“ wurde im Mai zwar abgelehnt. Doch eine „Social Media eG“ ist auch anders denkbar – zum Beispiel mit dem neuen sozialen Netzwerk Mastodon. Gestartet vom 24-jährigen Eugen Rochko aus Jena, basiert es auf Open-Source-Software, die die Teilnehmer selbst auf Webservern installieren und betreiben können. Die kleinsten der Mastodon-Server („Instanzen“) haben nur einen Teilnehmer, die größten 100.000 und mehr. Da die Server untereinander vernetzt sind, können die weltweit rund 800.000 Mastodon-Teilnehmer auch unabhängig von ihrer jeweiligen „Instanz“ miteinander kommunizieren.

In den USA gibt es bereits ein Projekt zum genossenschaftlichen Betrieb einer Mastodon-Instanz. Ähnliches wäre auch in Deutschland vorstellbar. Solide Genossenschaften könnten sicherstellen, dass Mastodon-Server auf Dauer zuverlässig und professionell betrieben werden. Die „Social Media eG“ muss keine Utopie bleiben.


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