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Aus dem Verband | Veröffentlicht am 09.12.2019

Herzlichen Glückwunsch SprInt eG

SprInt eG

Die Wuppertaler gemeinnützige Genossenschaft Sprint eG gehört zu den zehn Finalisten des Nationalen Integrationspreises 2019 der Bundeskanzlerin. GENiAL sprach mit Gründungsmitglied und Vorstand Achim Pohlmann über die Ziele und die Arbeit der Sprint eG, die bundesweit einmalig ist.

Was ist der Zweck der Sprint eG?
Achim Pohlmann: Unsere Genossenschaft SprInt steht für Sprach- und Integrationsmittlung. Wir verbessern Teilhabechancen von Migrantinnen und Migranten durch kultursensibles und fachkompetentes Dolmetschen. SprInt ist eine soziale Dienstleistung, speziell für das Bildungs-, Sozial-, Gesundheitswesen sowie für Polizei und Justiz. Unsere Mittlerinnen und Mittler bringen Fachwissen aus den genannten Bereichen mit und können Fachkräfte mit ihrer Assistenzfunktion entlasten. Außerdem ermöglichen sie Kommunikation auf Augenhöhe, indem sie kulturelle und sprachliche Missverständnisse auflösen und erläutern.

Welche Ziele hat Sprint noch?
Die Genossenschaft will außerdem Sprint-Strukturen in ganz Deutschland stärken und ausbauen.Sie koordiniert das SprInt-Netzwerk, den größten Zusammenschluss von Akteuren der Sprach- und Integrationsmittlung in Deutschland. Aktuell gehören 20 Organisationen dazu. In ihrer Funktion als Servicestelle des Netzwerks informiert und berät SprInt die Fachöffentlichkeit und veranstaltet dazu unter anderem alle zwei Jahre eine Bundesfachtagung in Berlin.
Die SprInt-Genossenschaft steht außerdem für die Verbesserung von Arbeitsmarktzugängen für Migrantinnen und Migranten. Wir qualifizieren Menschen aus dem zweiten Arbeitsmarkt als Sprach- und Integrationsmittlerinnen und -mittler und haben bereits mehr als 50 „SprInts“ sozialversicherungspflichtig angestellt. Dafür betreiben wir einen Buchungsservice. Einrichtungen können dort SprInt-Dienstleistungen buchen.

Was bedeutet das konkret?
Wir bieten aktuell insgesamt 35 Sprachen an. Gedolmetscht wird direkt vor Ort, am Telefon sowie per Videoverbindung in ganz Deutschland. Unsere Sprachmittlerinnen und -mittler sind beispielsweise bei Ausländerbehörden oder bei Beratungen freier Träger im Einsatz. Sie assistieren Migrantinnen und Migranten im Jobcenter oder begleiten Patienten durch Psychotherapien. Überall dort sorgen sie für Verständigung.

Warum haben Sie SprInt als Genossenschaft gegründet?
Gemeinsam Ziele besser erreichen als im Alleingang, dieser Grundgedanke jedes genossenschaftlichen Handelns, in Verbindung mit wirtschaftlich effizientem Arbeiten, ist in meinen Augen das beste Unternehmensmodell, um unsere soziale und interkulturelle Dienstleistung anzubieten und weiterzuentwickeln.
Zusammen mit einer wachsenden Anzahl Partner wurden im Rahmen von zunächst öffentlich geförderten Projekten die SprInt-Qualifizierung und die soziale Dienstleistung entwickelt. Um uns weiter zu professionalisieren und vor allem um SprInt-Mittelnde fest anzustellen, haben wir SprInt Wuppertal in eine Genossenschaft überführt. Mit Erfolg: Die Genossenschaft hat inzwischen Standorte in vier Städten. Unseren Mittlerinnen und Mittlern ermöglicht das Genossenschaftsmodell Teilhabe an „ihrem“ Sozialunternehmen. Außerdem haben Genossenschaften in Wuppertal eine lange Tradition.

Wie wichtig ist der Einzug ins Finale für Ihre Arbeit?
Dass wir unter die besten zehn Kandidaten für den Nationalen Integrationspreis 2019 der Bundeskanzlerin gekommen sind, das ist für uns und unsere Mittlerinnen und Mittler eine große Wertschätzung und Auszeichnung. Wir hoffen aber auch, dass wir hierdurch die Sprach- und Integrationsmittlung noch stärker in der Regelstruktur eines modernen und den Menschen zugewandten Integrationsprozesses verankern können.
Sabine Bömmer


Die Sprint eG sucht dringend Büroräume für ihre Buchungszentrale für Sprach- und Integrationmittlung sowie das Video- und Telefondolmetschen in Berlin. Wunsch: ab 150 qm, mindestens 3 Räume in zentraler Lage, Internetanschluss mit hoher Bandbreite. Besonders wichtig: gute Erreichbarkeit mit dem öffentlichen Nahverkehr.

Ansprechpartner:
Achim Pohlmann
Tel.: 0202 25864-101
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