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Aus dem Verband | Veröffentlicht am 26.04.2021

Gemeinsam in die Zukunft

Großzügig und grün, mit professioneller Herzlichkeit und der vertrauten Gastgebermentalität – so präsentieren sich das GenoHotel Baunatal und das GenoHotel Forsbach, die sich seit Januar 2021 sozusagen im Doppelpack als Kooperation mit neuem Logo und gemeinsamen Strukturen im Markt positionieren.

Die Corona-Pandemie hat viele Branchen bundesweit in eine existenzbedrohende Krise gestürzt. Vor allem in den Hotels und im Veranstaltungsbereich waren die Einbrüche 2020 durch Lockdown, weitreichende Reiseverbote, die gesetzlich verordnete Schließung der Restaurants und den stark eingeschränkten Hotelbetrieb im Vergleich zu 2019 massiv. „Viele Betriebe befinden sich am Rand ihrer wirtschaftlichen Belastbarkeit. Existenzen stehen auf dem Spiel“, heißt es dazu vonseiten des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes.

Doch in jeder Krise steckt bekanntlich auch eine Chance. Diese Volksweisheit haben sich jedenfalls die Macher im GenoHotel Baunatal und im GenoHotel Forsbach zu Herzen genommen. Beide Häuser kooperieren seit Januar 2021 – und damit im 26. Jahr ihrer beider Bestehen – und präsentieren sich mit gemeinsamem Logo und neuen Strukturen. Für Dirk-James Annas (Geschäftsführer GenoHotel Forsbach) und Markus Maier (Geschäftsführer GenoHotel Baunatal) war dies nach über einem Jahr der Vorbereitung unabhängig von Corona der richtige Zeitpunkt. Die beiden Geschäftsführer wissen, wovon sie reden. Beide sind in der Branche gut vernetzt. Dirk-James Annas und Markus Maier sind zudem in der Kooperation der TOP-Tagungshotels in Deutschland schon seit vielen Jahren führende Mitglieder.

Eine Win-win-Situation für alle
Die Vorteile der Kooperation liegen auf der Hand und bilden für alle eine Win-win-Situation. Gäste und Kund*innen – extern wie intern – können Übernachtungen, Tagungen oder Veranstaltungen zukünftig gemeinsam erfolgreich gestalten. Beide Hotels bündeln in der Kooperation im Arbeitgebermarketing- und im Back-Office-Bereich ihre Kräfte. Als 3-Sterne-Superior-Häuser und Mitglied der TOP-250-Tagungshotels in Deutschland peilt man zusammen die erfolgreiche Rückkehr zu normalen Verhältnissen an: mit einer neuen Vermarktungsstrategie im Tagungsmarkt, digital aufgerüstet sowie der gemeinsamen Webseite www.genohotels.com samt neuer Buchungsmaschine für Hotelzimmer. Der Genossenschaftsverband hat mit diesen Tochterunternehmen frisch glänzende Perlen in seinem Portfolio.

Kooperation, neues Logo, gemeinsame Strukturen – all dies sind notwendige Schritte. Denn wie dramatisch das abgelaufene Jahr war, verdeutlicht ein kurzer Rückblick. „2020 herrschte eine ganz schwierige Situation“, verdeutlicht Dirk-James Annas. „Durch die Pandemie ist das ganze Geschäft komplett weggebrochen. Aber wir denken positiv und glauben, dass das Geschäft ab Mai wieder langsam anziehen wird. Momentan sind wir jedoch, was die behördlichen Auflagen betrifft, sehr eingeschränkt und können dadurch nur mit halber Kraft fahren. Für 2022 sehen wir jedoch gute Chancen.“ Markus Maier pflichtet ihm bei: „Unsere Branche stand ab Frühjahr 2020 mit dem Rücken an der Wand.“ Der „Tagungsmarkt in der Mitte Deutschlands“, den die frühere „Raiffeisenschule“ in Baunatal in den letzten Jahren erfolgreich bearbeitet hatte, war zu Beginn der Pandemie komplett zusammengebrochen. Aufwärts ging es zum Glück nach der Lockerung im Spätsommer. „Das zeigt uns: Wenn wir dürfen, dann können wir. Dass wir jetzt nicht dürfen, akzeptieren wir. Auch ich glaube daran, dass wir 2022 aus dem Gröbsten raus sein werden, vielleicht schon im Herbst“, so Markus Maier.

Starker Auftritt unter einem Dach
„Die Kooperation ist nicht der Pandemie geschuldet – das ist ganz wichtig zu betonen“, so der Geschäftsführer weiter: „Sie ist vielmehr der gemeinsamen Herkunft geschuldet. Beide Häuser kommen aus der genossenschaftlichen Bildung heraus. Und wir als Betreiber kennen uns schon seit langer Zeit, haben uns auch schon vorher ergänzt, ausgetauscht und gemeinsame Märkte entwickelt. Seit der Fusion der beiden Verbände ist es da natürlich deutlich einfacher geworden, daraus eine gemeinsame Dachmarke zu gründen. Das haben wir dann 2020 umgesetzt. Wir sind nach wie vor da – in der Pandemie und nach der Pandemie. Wir haben die Zeit genutzt. Und wir waren uns einig: Der Roll-out der neuen Marke sollte zum 1. Januar 2021 erfolgen. Wir sehen deutliche Marktvorteile: zwei attraktive, jedoch unterschiedlich und gut funktionierende Standorte, die in ihren Märkten sehr modern auftreten und hohe Flexibilität bieten.“

Bei den Kund*innen punkten
Stichwort gemeinsame Projekte: „Wir haben bereits vor der Kooperation gemeinsame Tagungsangebote entwickelt, gemeinsames Cross-Selling betrieben und uns zusammen bei Fachmessen als Aussteller präsentiert“, erklärt Dirk-James Annas. Die Reaktion der Kund*innen auf die Kooperation sei sehr positiv. „Der persönliche Auftritt und die Betreuung an der Rezeption, die neuen digitalen Möglichkeiten von der Online-Buchung bis zur Abreise, nicht zu vergessen das moderne Logo, das man sich gut einprägen kann – das alles kommt gut an. Viele Kund*innen fragen, ob wir eine Kette sind. Mit einem Augenzwinkern würde ich antworten: Wir sind eine exklusive Kette. Und wir haben dafür richtig gute Leute.“
Von der klassischen Seminarstätte zum professionellen Business- und Tagungshotel mit Campus-Charakter, vielen Möglichkeiten für Austausch und Information, Bildung und Begegnung – und das alles in modernem Ambiente und mit ausgesuchter gastronomischer Betreuung: Davon können sich Mitglieder und Mitarbeiter*innen der Verbandsfamilie sowie Drittmarkt-Kund*innen seit Jahren selbst überzeugen. Es gibt viel in Baunatal und Forsbach zu entdecken. Die Chance der Krise wurde hier genutzt.
Hans-Peter Leimbach


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