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Aus dem Verband | Veröffentlicht am 09.12.2019

„Gemeinsam gestalten und Kräfte bündeln“

Dirk Kannacher, Sören Hensen

Morgen - eine Kooperation im genossenschaftlichen Sinne: Es geht darum, dass Mobilität nicht einigen wenigen gehören darf, sondern aus der Gemeinschaft heraus dezentral organisiert wird. GENiAL sprach dazu mit dem Vorstand der GLS Bank, Dirk Kannacher (rechts), und Sören Hensen, Geschäftsführer der DRWZ Mobile GmbH.

Warum haben Sie MorGen gegründet?
DIRK KANNACHER: Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Mobilitätstage 2018: Erleben Sie die Zukunft der Mobilität“ habe ich Ende des vergangenen Jahres viele einzelne Akteure getroffen, die mit ähnlichen Ideen unterwegs waren. Allen gemeinsam war, dass sie mit ihren Angeboten und Services schon gute Erfahrungen gemacht haben, aber noch keine Reichweite erzielen konnten. So entstand der Impuls, gemeinsam etwas zu gestalten und die Kräfte zu bündeln. Ganz nach der genossenschaftlichen Idee: „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“.

Warum ist Mobilitätswende wichtig?
DIRK KANNACHER: Mobilität ist ein Teil der sozialen und ökologischen Herausforderungen, vor denen wir aktuell stehen. Der CO2-Ausstoß im Verkehr ist in den zurückliegenden Jahren gestiegen und wir sind weit davon entfernt, die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Die Staus auf den Straßen werden immer länger, die Innenstädte können die Menge an Autos, Lärm und Ausstoß nicht mehr verkraften. All das macht Mensch und Umwelt krank. In Zukunft sollte es vielmehr darum gehen, Mobilität zu nutzen, statt diese zu besitzen. Zudem sollten Fußgänger und Radfahrer wieder mehr Raum bekommen, damit Mobilität auch tatsächlich wieder Bewegung bedeutet. Für mich heißt Mobilitätswende deshalb zum einen Wende im Kopf, also im Verhalten eines jeden Einzelnen, und zum anderen Wende in Bezug auf die Antriebstechnologien.

Sie bieten unter anderem ein E-Carsharing für Genossenschaften an. Warum ist die Mobilitätswende gerade für Genossenschaften wichtig?
SÖREN HENSEN: Ein regionales Carsharing-Angebot entspricht genau dem Gedanken der genossenschaftlichen Unternehmen. Mit der Bereitstellung eines lokalen Carsharings schaffen die Genossenschaften Mehrwerte für ihre Mitglieder und Region und unterstreichen den Anspruch an ein nachhaltiges Wirtschaften. Zudem ist die Flächenabdeckung des Netzwerks der genossenschaftlichen Unternehmen in Deutschland einzigartig und ermöglicht so ein breit aufgestelltes Mobilitätsangebot.

Welchen wirtschaftlichen Vorteil sehen Sie beim Carsharing?
SÖREN HENSEN: Dass sich ein ökonomischer Vorteil ergibt, wenn mehrere Personen ein Fahrzeug teilen und daher weniger Fahrzeuge vorgehalten werden müssen, liegt auf der Hand. Aber auch neben dem reinen Geschäftsmodell gibt es positive Auswirkungen – teilnehmende Genossenschaften stärken ihre Marktposition als Innovator gegenüber anderen Marktbegleitern. Darüber hinaus können sie ihre eigenen Mitarbeiter motivieren, Mitgliedern Mehrwerte und – vielleicht wirtschaftlich gesehen am Wichtigsten – neue Kunden gewinnen. Somit werden die bedeutsamsten Unternehmenswerte der Genossenschaften abgedeckt: regional, mitgliederverantwortlich, kundennah und nachhaltig.


MoRGen steht für „Mobilität. Regional. Genossenschaftlich.“ In dieser Kooperation haben sich Mitglieder des Genossenschaftsverbandes sowie weitere Unternehmen zusammengeschlossen, um ihre unterschiedlichen Kompetenzen auf dem Gebiet der Mobilitätswende in einer gemeinsamen Kooperation zu bündeln. Auf diese Weise sollen wirtschaftliche und gleichzeitig ökologische Projekte umgesetzt werden, die den Weg für die Mobilität von morgen ebnen. Die Kooperation stellt ein Gegenmodell zu ausschließlich auf Profit ausgerichteten Mobilitätsangeboten dar und integriert dabei Privatpersonen, Genossenschaften sowie mittelständische Unternehmen vor Ort in die Wertschöpfung.


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