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Aus dem Verband | Veröffentlicht am 30.10.2020

Am Corona-Puls der Deutschen

Quelle: Team Bank AG

Wie geht es den Deutschen in der Corona-Zeit – psychisch, wirtschaftlich, sozial? Das fand eine Umfrage der Team Bank heraus.

Wie verhält sich die deutsche Bevölkerung in der Corona-Krise, welches Stimmungsbild lässt sich in den Regionen zeichnen? Dem ging Ralf Herrmenau (Strategieentwicklung und Unternehmenssteuerung) von der Team Bank AG nach und hat Marktforschungsergebnisse aus dem „Corona-Tracker“ beleuchtet. Die Team Bank ist seit 2003 Mitglied der Genossenschaftlichen Finanz-Gruppe Volksbanken Raiffeisenbanken. Die Auswertung ist eine repräsentative Online-Umfrage von YouGov: Für deren „Corona-Tracker“ wurden über 16.000 volljährige Personen in Deutschland, darunter 11.950 im Gebiet des Genossenschaftsverbandes, wöchentlich befragt – von Mitte März bis Anfang Mai. Mit der Aufhebung der Beschränkungen des öffentlichen wie sozialen Lebens hat sich laut Herrmenau seit Ende April in Deutschland eine „neue Normalität“ eingestellt. Dadurch sei auch die Angst vor einer Ansteckung mit Covid-19 zurückgegangen. Noch in der zweiten März-Hälfte hatten 50 Prozent der Befragten im Gebiet des Genossenschaftsverbandes – vor allem in Thüringen, deutlich weniger in Schleswig-Holstein – „sehr große“ beziehungsweise „eher große Angst“ vor einer Infizierung. Anfang Mai sank der Wert im Verbandsgebiet auf 41 Prozent (Gesamtdeutschland: 40 Prozent).

Die Angst vor dem Virus wird zunehmend von Sorgen vor wirtschaftlichen Folgen überlagert. So gaben Ende April 70 Prozent der Befragten aus dem Verbandsgebiet (bundesweit 71 Prozent) an, dass sie sich eher große sowie sehr große Sorgen um die deutsche Wirtschaft machen – darunter besonders viele in Niedersachsen, deutlich weniger in Rheinland-Pfalz.

Quelle: Team Bank AG

Es überrascht nicht, dass die Deutschen bis Anfang Mai ihre Portemonnaies noch weitgehend geschlossen hielten: Laut Studie hatten 35 Prozent aus dem Verbandsgebiet (bundesweit 37 Prozent) in den vorangegangenen zwei Wochen ihre Ausgaben im stationären Handel wegen Corona reduziert. Dies galt auch für Online-Shops: 20 Prozent schränkten im Verbandsgebiet (21 Prozent bundesweit) ihre Interneteinkäufe gegenüber den Vorwochen ein. Das Konsumverhalten zeigte sich im Osten etwas stabiler als im Westen der Republik.Ein großer Faktor für die Kaufzurückhaltung sind wohl auch die eigenen Finanzen. So waren Anfang Mai 32 Prozent der Befragten im Verbandsgebiet der Meinung, dass die Krise für sie große finanzielle Unsicherheit bedeutet (bundesweit 34 Prozent). Besonders hoch waren Angaben dazu in Rheinland-Pfalz, während sie in NRW geringer ausfielen.

Auch wenn die Börse und der Geschäftsklimaindex wieder Zeichen der wirtschaftlichen Erholung senden, blicken die Befragten verhalten in die Zukunft: Ende April 2020 gingen im Verbandsgebiet noch 29 Prozent (bundesweit 30 Prozent) davon aus, dass sich ihre eigene wirtschaftliche Lage erst in mehr als zwölf Monaten verbessern wird. In Berlin und Hamburg ist man hierbei am skeptischsten.
Bei diesem Stimmungsbild zeichnet sich für Herrmenau bereits jetzt deutlich ab, dass die Welt nach Corona eine andere sein werde als vorher. Im „Post-Corona-Zeitalter“ würden „diejenigen Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgehen, welche die Corona-bedingten Veränderungen auf Basis ihres Geschäftsmodells am besten antizipieren konnten“.

Die verwendeten Daten beruhen auf acht Online-Umfragen der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.035 Personen zwischen dem 13.03.2020 und 16.03.2020, 2.046 Personen zwischen dem 20.03.2020 und 23.03.2020, 2.032 Personen zwischen dem 27.03.2020 und 30.03.2020, 2.026 Personen zwischen dem 03.04.2020 und 06.04.2020, 2.037 Personen zwischen dem 10.04.2020 und 13.04.2020, 2.023 Personen zwischen dem 17.04.2020 und 20.04.2020, 2.027 Personen zwischen dem 24.04.2020 und 27.04.2020 sowie 2.034 Personen zwischen dem 01.05.2020 und 03.05.2020 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.


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