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Im Fokus: Agrargenossenschaften | Veröffentlicht am 08.11.2019

Ausgezeichnete Genossen

Die Agrargenossenschaft Bartelshagen I eG in Mecklenburg-Vorpommern hat für ihren vorbildlichen Natur- und Umweltschutz vom World Wide Fund For Nature (WWF) den „Baltic Sea Farmer of the Year“-Award gewonnen – als erster konventionell arbeitender Betrieb.

Als die Agrar-Journalistin im Frühjahr zu Wilfried Lenschow sagte: „Für diesen Preis ist Ihre Genossenschaft prädestiniert. Bewerben Sie sich doch mal“, da machte der geschäftsführende Vorsitzende der Agrargenossenschaft Bartelshagen I eG kurzen (Bewerbungs-)Prozess. Zwei Tage lang trug er sämtliche Unterlagen zusammen und schickte sie auf die Reise zum World Wide Fund For Nature. Seit 2009 lobt der WWF, der als eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt in mehr als 100 Ländern aktiv ist, den „Baltic Sea Farmer of the Year“-Award aus. Mit der Auszeichnung „WWF Ostsee-LandwirtIn des Jahres“ möchte das globale Netzwerk Bauern im gesamten Ostseebereich dazu anregen, sich aktiv für den Kampf gegen eine Überdüngung des Binnenmeeres und einen gezielten Umwelt- und Naturschutz einzusetzen.

Biotope für Insekten und Lurche
Der Vogelschutz liegt der Genossenschaft ebenfalls am Herzen. So werden die Wiesen erst gemäht, wenn die Jungen von Bodenbrütern bereits flügge geworden sind. In die Kuhställe ziehen zahlreiche Mehl- und Rauchschwalben ein, angezogen von den für sie angebrachten Nisthilfen. Ebenso gern kommen Uferschwalben, die in den eigens für sie gebohrten Löchern der Silos brüten können. Bis zu 130 Brutpaare wählen Jahr für Jahr Bartelshagen I aus. Auch für die Störche der Region macht sich Wilfried Lenschow stark, betreut deren Horste und zählt die Jungvögel. Demnächst sollen weitere zugeschobene Teiche und Sölle wieder ausbaggert und hier Biotope für Insekten und Lurche angelegt werden. Das Preisgeld von 1.000 Euro soll zudem in weitere Naturschutzprojekte fließen.

Miteinander statt gegeneinander: Das lebt nicht nur das Team der Genossenschaft selbst vor, sondern versucht auch gleich, alle Bürgerinnen und Bürger beim Thema Umwelt- und Naturschutz mitzuziehen. Dazu wurde angeregt, dass in der gesamten Stadt mit ihren 26 Ortsteilen Bienenweiden angelegt werden. An alle 2.200 Haushalte wurden deshalb Blühmischungen ausgeteilt. „Damit wollen wir ein blühendes Netz über Marlow ziehen“, sagt Wilfried Lenschow, der sich sehr über die Auszeichnung freut. „Sie ist eine tolle Motivation für uns alle“.
Er und seine 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die vier Auszubildenden verstehen ihre Arbeit so: „Wir Landwirte leben von und arbeiten mit der Natur. Wir haben alle die Verantwortung, sie zu erhalten und möglichst viel dafür zu tun.“

Anja Scheve


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