Gremienräume

Unsere Gremienräume sind ein geschlossener Bereich, in dem wir für unsere Gremienmitglieder Unterlagen der Gremien – Verbandstag, Verbandsrat, Regionaltage, Fachräte und Arbeitsausschüsse – zur Verfügung stellen.

Zu den Gremienräumen

Mitgliederportal

Für die Fachvereinigungen:

  • Agrar
  • Gewerbe
  • Landwirtschaft
  • Energie, Immobilien und Versorgung

Unser Mitgliederportal ist ein geschlossener Bereich, in dem der Genossenschaftsverband den Mitgliedern der Fachvereinigungen Agrar, Gewerbe, Landwirtschaft sowie Energie, Immobilien und Versorgung Informationen und Anwendungen zur Verfügung stellt.

Zum Mitgliederportal

Mitgliederbereich

Für die Fachvereinigung:

  • Kredit

Der Mitgliederbereich für die Fachvereinigung Banken ist ein exklusiver Service für unsere Genossenschaftsbanken.

Scholz Vorschlag zur Einlagensicherung und wer davon profitiert

Bundesfinanzminister Olaf Scholz macht sich für die Einführung eines EU-weiten Einlagensicherungssystems stark. Sein Vorschlag sieht zwar – anders als ein Diskussionspapier des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) – zunächst keine vollständige Vergemeinschaftung von Risiken vor. Doch auch in dem von Scholz favorisierten Rückversicherungsmodell wären solide Genossenschaftsbanken gezwungen, für marode Kreditinstitute überall in Europa zu haften, ohne auf deren Risiken Einfluss nehmen zu können. Ein solches Modell stünde im starken Widerspruch zum Gedanken der 85 Jahre alten selbstorganisierten genossenschaftlichen Sicherungseinrichtung.

Gleichzeitig bestünde das „Too Big To Fail“-Problem fort. Aktuell haben die fünf größten Banken der Eurozone einen Marktanteil von 48 Prozent, 4 Prozentpunkte mehr als zur Zeit der Finanzmarktkrise.

Behauptungen, mit der EU-Einlagensicherung würden die Steuerzahler wirksam geschützt, verdienen daher große Skepsis. Kleinere Kreditgenossenschaften zur Haftung für systemrelevante private Großbanken zu zwingen, ist keine akzeptable Antwort auf das „Too Big To Fail“-Problem. Stattdessen müssen Wege gefunden werden, um Wettbewerbsverzerrungen durch implizite Staatsgarantien für systemrelevante Großbanken dauerhaft auszuräumen.

Ebenso fragwürdig ist das Argument, dass eine EU-Einlagensicherung grenzüberschreitendes Bankgeschäft vereinfache. Auch dies liegt eher im Interesse großer privater Kreditinstitute als im Interesse der Finanzstabilität. Denn wie vor kurzem die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich herausstellte, erhöhen Banken mit lokalem Einlagen- und Kreditgeschäft – wie die deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken – sowohl ihre eigene Stabilität als auch die des Finanzsystems insgesamt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sollte Scholz‘ Vorschlag daher zurückweisen. Anstatt eine Vergemeinschaftung anzustreben, sollte sich die Bundesregierung dafür stark machen, die Standards für Einlagensicherungssysteme in Europa unter Berücksichtigung des Prinzips „Best Practice“ zu harmonisieren.

Contact
RA
Ralf W. Barkey
Vorstand
ehem. Vorstandsvorsitzender (bis Ende 2019)
Das könnte Sie auch interessieren: Alle anzeigen

EEG-Novelle: Licht und Schatten

Für die Energiegenossenschaften bedeuten die Neuerungen im EEG 2021 mehr Schatten als Licht. Anfang Dezember hat der Verband Forderungen zu Eigenversorgung und Mieterstrom aufgestellt. Was ist daraus geworden? weiterlesen

Der Genossenschaftsverband gründet als erster Regionalverband einen Nachhaltigkeitsrat!

„Was einer nicht schafft, das schaffen viele.“ Dieses Motto gilt auch für unseren Nachhaltigkeitsrat, der Anfang dieser Woche gegründet wurde. weiterlesen

Corona: Zu den Herausforderungen in der tierischen Veredelung

Die Corona-Pandemie hält viele Bereiche unseres Lebens weiter fest im Griff. Von unseren landwirtschaftlichen Mitgliedern sind hiervon insbesondere die Unternehmen der tierischen Veredelung betroffen. weiterlesen