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Corona-Krise: Genossenschaftsbanken erfüllen ihren Auftrag

Kernauftrag der Volksbanken und Raiffeisenbanken ist die Förderung ihrer Mitglieder – und diesen erfüllen sie auch in der Corona-Krise. Erkennen kann man das auch daran, dass rund 30 Prozent aller KfW-Förderkredite, mit denen die Politik Unternehmen in der Krise unterstützt, über eine Genossenschaftsbank beantragt werden. Volksbanken und Raiffeisenbanken zeichnen sich durch ihre besondere Nähe zur örtlichen Wirtschaft aus und sind als Hausbanken die erste Anlaufstelle für viele regionale Betriebe, auch in Krisenzeiten. Das macht die Genossenschaftsbanken zu wichtigen Partnern für die KfW. Diese benötigt für die Bearbeitung, Prüfung und Genehmigung der Förderanträge die Expertise von Hausbanken, die mit der regionalen Wirtschaft und ihren Bedürfnissen gut vertraut sind.

Für Unternehmen stellen die über die Hausbanken vergebenen öffentlichen Förderkredite eine wichtige Entlastung dar. Deswegen ist es besonders zu begrüßen, dass Politik, Aufsichtsinstitutionen und Förderinstitute in der Corona-Krise schnell bedarfsgerechte Hilfsprogramme aufgelegt und dabei Hinweise der Kreditwirtschaft aufgriffen haben.

Dennoch stellt die Corona-Krise Banken und ihre Kunden vor Herausforderungen. Dies zeigt sich zum Beispiel daran, dass zahlreiche Privatkunden von der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch gemacht haben, ihre Kredite für bis zu drei Monate stunden zu lassen, wenn sie infolge der Corona-Krise vorübergebend in finanzielle Engpässe gerieten. Darüber hinaus gewährten die Volksbanken und Raiffeisenbanken weiteren Privat- und Unternehmenskunden, die einen Kredit vorübergehend nicht bedienen konnten, in vielen Fällen freiwillige Stundungen.

Aller Voraussicht nach wird uns die Krise noch über längere Zeit begleiten. Auch wenn aktuell ein leichter Konjunkturaufschwung zu beobachten ist, rechnet die Bundesbank damit, dass die Wirtschaftsaktivität erst Ende 2022 wieder auf das Niveau von vor der Krise zurückkehren wird. Daher ist die Politik weiterhin gefordert, die richtigen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Erholung der Wirtschaft zu schaffen. Dem deutschen Mittelstand kommt jetzt die stabile Ausgangslage zugute, mit der er in die Corona-Krise gegangen ist. Er verfügt über Eigenkapital und weist eine gute Bilanzqualität auf.

Wichtig ist jedoch auch, dass die Volksbanken und Raiffeisenbanken in den vergangenen Jahren vorausschauend gehandelt haben. So haben die rund 360 Institute im Genossenschaftsverband allein in den vergangenen drei Jahren ihr Eigenkapital um ca. 8 Mrd. Euro auf nunmehr 42,2 Mrd. Euro erhöht. Ihre starke Eigenkapitalbasis erlaubt es den Genossenschaftsbanken, ihren Privat- und Unternehmenskunden auch in schwachen Konjunkturphasen zuverlässig zur Seite zu stehen. Für die Realwirtschaft macht sich das in der Corona-Krise bezahlt.

Contact
WP/StB
Siegfried Mehring
Vorstand
Stellv. Vorsitzender des Vorstandes
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