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Global Reporting Initiative veröffentlicht Mapping zu EFRAG-Standards

Die technische Stellungnahme zum Entwurf der Europäischen Nachhaltigkeitsberichtsstandards (ESRS) verfolgt eine Angleichung der ESRS-Standards an die GRI-Standards. Diese reduziert nicht nur den Aufwand für die Berichterstattung, sondern ermöglicht eine einheitliche Nachhaltigkeitsberichterstattung auf globaler Ebene.

Die GRI gibt ihre technische Stellungnahme zu dem von der EFRAG zur öffentlichen Konsultation veröffentlichten Entwurf der Europäischen Nachhaltigkeitsberichtsstandards (ESRS) ab. Eingehend begrüßt die GRI die bisher geleistete Arbeit zur Angleichung des ESRS-Entwurfs an die GRI-Standards. Viele der Offenlegungsstandards im ESRS-Entwurf sind vollständig oder sehr eng an die GRI-Standards angeglichen, was zur Folge hat, dass tausende EU-Unternehmen, die bereits die GRI-Standards anwenden, die Anforderungen der ESRS leichter erfüllen können. Entsprechend der Aussagen des GRI besteht jedoch noch erheblicher Spielraum für eine stärke Angleichung und Konvergenz mit den GRI und weiteren internationalen Instrumenten sowie zur Verbesserung der technischen Qualität, der Durchführbarkeit und der Benutzerfreundlichkeit des ESRS-Entwurfs.

Doppelte Wesentlichkeit

Darüber hinaus unterstützt die GRI die Verwendung der doppelten Wesentlichkeit im Entwurf der ESRS und begrüßt, dass die Definition der Wesentlichkeit von Auswirkungen im Entwurf der ESRS in ihrer Intentition mit der Definition in den GRI-Standards übereinstimmt. Dennoch wird vorgeschlagen, dass diese Definition noch enger an die von der GRI verwendeten Sprache angeglichen wird, die als klar und präzise eingestuft wird. Die GRI-Standards sind die am weitesten verbreiteten Standards für die Wesentlichkeit von Auswirkungen. Eine engere Angleichung könnte dazu beitragen, Verwirrungen zu reduzieren und Konsistenz in der Berichterstattung über Auswirkungen auf globaler Ebene zu erzielen.

Vergleich der Elemente des ESRS-Entwurfs bezieht sich nur auf die Wesentlichkeit der Auswirkungen

Da sich die GRI-Standards auf die Wesentlichkeit der Auswirkungen konzentrieren, werden in der Stellungnahme lediglich die Elemente des ESRS-Entwurf verglichen, die die Wesentlichkeit der Auswirkungen betreffen.

Finanzielle Wesentlichkeit

Im Hinblick auf die finanzielle Wesentlichkeit empfiehlt die GRI mit Nachdruck, diese Definition an den Ansatz des International Sustainability Board (ISSB) anzupassen, dieser konzentriert sich auf den "Unternehmenswert" und nicht auf allgemeine "Wertschöpfung" und "Kapital". Diese Angleichung würde zu einer einheitlichen Anwendung der finanziellen Wesentlichkeit weltweit beitragen und diese vorantreiben.

Zu hohe Lasten für Organisationen, wenn alle Anforderungen der ESRS als wesentlich eingestuft werden

Die GRI erklärt sich nicht damit einverstanden, alle verpflichtenden Offenlegungsanforderungen des ESRS als wesentlich einzustufen. Sie empfiehlt, auf einen bereits bewährten Ansatz der GRI zurückzugreifen. Der im ESRS-Entwurf vorgeschlagene Ansatz birgt die Gefahr, die eigene Wesentlichkeitsbeurteilung der Organisation zu untergraben, zudem könnte die Berichtslast beeinträchtigt werden und Informationsblockaden entstehen. Etwaige Annahmen werden nur für Nachhaltigkeitsaspekte empfohlen, die als wahrscheinlich wesentlich für die Organisation in einem Sektor identifiziert wurden, da dies eine solide Grundlage für die Beurteilung der Wesentlichkeitsbewertung von Organisationen darstellt.

Angleichung der GRI-Standards

In der technischen Stellungnahme wird die Zuordnung der ESRS zu den GRI-Standards dargestellt, um den Berichterstattern einen leichteren und verständlicheren Zugang, wie sich die ESRS auf ihre derzeitige Berichtserstattungsbemühungen beziehen, zu ermöglichen. Zudem ist ein Feedback, das die GRI als Co-Konstruktionspartner der PTF gibt, enthalten. Ferner wurden detaillierte technische Antworten zu jedem Exposure Draft gegeben, um die Kompatibilität weiter zu vertiefen. Ebenfalls wird eine große Anzahl von Empfehlungen zu einem weiteren Angleich des ESRS-Entwurfs an die GRI-Standards auf Ebene der Konzepte, Angaben, Leitlinien und Definitionen gegeben.

Mapping zwischen EFRAG und GRI Standards erleichtert die Arbeit der Berichterstatter

Das technische Mapping ist der formelle Beitrag des GRI zur öffentlichen Konsultation der ersten ESRS-Entwürfe. Das Mapping soll auch eine willkommene Ressource für Interessengruppen und Unternehmen sein, die verstehen möchten, wie die ESRS die globale Konvergenz der Offenlegungspflichten erreichen können.

GRI bleibt dem Prozess verpflichtet

Auch zukünftig wird die GRI mit EFRAG zusammenarbeiten, um die Abstimmung zwischen den ESRS und den GRI-Standards in der nächsten Phase der Entwicklung der ESRS weiter zu stärken.

Ansprechpartner Alle Beiträge zum Thema
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Dr. Benjamin Wilhelm
Grundsatzfragen und Infrastruktur Prüfung
Abteilungsleiter Gesamtbanksteuerung/Sustainable Finance
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Katharina Begemann
Abteilungsleiterin Prüfung Großkunden
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