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Europäische Zentralbank: Berücksichtigung von Klima- und Umweltrisiken

Auf der Basis der im November 2020 veröffentlichten Erwartungen zum Umgang mit Umwelt- und Klimarisiken hat die Europäische Zentralbank (EZB) 112 als „siginificant“ eingestufte Banken nach deren Implementierungsplänen und Umsetzungsstand befragt.

Die Ergebnisse der Umfrage dienen als Grundlage, um Fehlstellen zu identifizieren und die Fortschritte zu überwachen. Als Bewertungsgrundlage dienen die im Leitfaden zum Umgang mit Klima- und Umweltrisiken vom November 2020 formulierten Erwartungen an die nun befragten Banken. Die Analyse zeigt, dass sich keines der betroffenen Institute bereits Nahe einer vollständigen Überführung formulierten Erwartungen befindet.

Die meisten Institute sind vielmehr erst dabei, die ersten Schritte einer entsprechenden Anpassung zu unternehmen. Die Analyse zeigt auch, dass die befragten Institute sind sich diesen Fehlstellen bewusst sind, jedoch größtenteils noch keine ausreichenden Maßnahmen vorgenommen wurden beziehungsweise Umsetzungspläne bestehen.

Der vorliegende Bericht soll jedoch auch dazu dienen, tatsächlich bestehende Good-Practices aufzuzeigen, um bestehende Ansätze zu multiplizieren und um die Erfüllung der Erwartungen zu erleichtern.

Übergreifende Fehlstellen zeigen sich in der Analyse materieller Auswirkungen von Umwelt- und Klimarisiken. Sofern eine hinreichende Wesentlichkeitsanalyse vorlag, wurden auch kurz- bis mittelfristig schlagend werdende Risiken identifiziert, die sich insbesondere auf das Kreditrisiko, das operationelle Risiko sowie auf Geschäftsmodellrisiken beziehen. Dort wo solche Auswirkungen nicht festgestellt wurden, lag dies entweder an unzureichenden oder ganz unterlassenen Materialitätsanalysen.

Darüber hinaus wurde ersichtlich, dass es bei vielen Instituten an relevanten Risikoberichten und auch an den für eine umfassende Berichterstattung nötigen Daten fehlt. Gleiches gilt für die Einbindung von Klima- und Umweltrisiken in den Risikoappetit oder auch in klaren Strategien zum Umgang mit Klima- und Umweltrisiken.

Auf einer detaillierteren Ebene kritisiert der Bericht etwa die unzureichende Einbindung von Klima- und Umweltrisiken in die internen Prozesse zur Sicherstellung der Risikotragfähigkeit (ICAAP) und zur Sicherstellung einer angemessenen Liquiditätsausstattung (ILAAP). Vereinzelte Banken verfolgen Ansätze, die sich auf Risikoindikatoren und Risikoklassifizierungen zur Berücksichtigung von Klima- und Umweltrisiken beziehen, eine Einbindung in die Limitierung vornehmen oder operationelle Risiken in betriebliche Kontinuitätspläne integrieren. Die aufsichtlichen Erwartungen an die Einbindung von Klima- und Umweltrisiken in Markt- und Liquiditätsrisiken wurden am wenigsten erfüllt.

Schließlich wurde auch die generelle Qualität und die Ausgestaltung der Umsetzungspläne im Anschluss an die Erwartungen kritisch beäugt. Die EZB erwartet hier sehr klar bis 2022 eine strategische Vorgehensweise mit konkreten Zwischenschritten auch als ein Vorgehensmodell zum Umgang mit begrenzter Datenverfügbarkeit. Dazu gehört eine Gap-Analyse und Maßnahmen zur gegenwärtigen und zukünftigen Behebung vorliegender Datenlücken. Bei einzelnen Instituten behält sich die EZB vor, qualitative Maßnahmen im Rahmen des aufsichtlichen Überprüfungs- und Bewertungsprozess (SREP) vorzugeben.

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Dr. Benjamin Wilhelm
Grundsatzfragen und Infrastruktur Prüfung
Referent Gesamtbanksteuerung/Sustainable Finance
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