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Bundesbank: Umfrageergebnisse zum Kreditgeschäft

Die Bundesbank hat am 20. April die Ergebnisse der Umfrage zum Kreditgeschäft (Bank Lendig Survey) in Deutschland veröffentlicht.

Die im Rahmen des Bank Lending Survey (BLS) befragten deutschen Banken verschärften im ersten Quartal 2021 ihre Vergaberichtlinien im Geschäft mit Unternehmenskrediten wieder leicht. Die Richtlinien blieben für private Wohnungsbaukredite unverändert und wurden für Konsumenten- und sonstige Krediten marginal gelockert. Die Kreditnachfrage der Unternehmen nahm weiter zu. Die Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten war konstant. Bei den Konsumenten- und sonstigen Krediten kam es zu einem stärkeren Nachfragerückgang.

Das erweiterte Programm zum Ankauf von Vermögenswerten des Eurosystems (Asset Purchase Programme - APP) und das Pandemie-Notfallankaufprogramm (Pandemic Emergency Purchase Programme -PEPP) wirkten durch ihre zinssenkende Wirkung negativ auf die Ertragslage der Banken. Auch der negative Zinssatz der Einlagefazilität trug für sich genommen erneut negativ zur Entwicklung des Zinsergebnisses der Banken bei. Das Interesse der Banken an den gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäften III (GLRG III) im Dezember 2020 und im März 2021 blieb weiterhin hoch. Die aufgenommenen Mittel wurden in erster Linie für die Kreditvergabe, die Substitution von GLRG II-Mitteln und von fälligen Schuldtiteln verwendet.

Als Hauptgrund für die leichte Verschärfung der Vergaberichtlinien für Unternehmenskredite gaben die Banken ein nach ihrer Einschätzung erhöhtes Kreditrisiko an. Unverändert blieben die Richtlinien für private Wohnungsbaukredite. Die Richtlinien für die Vergabe von Konsumenten- und sonstigen Krediten wurden marginal gelockert. Die Kreditbedingungen in der Gesamtbetrachtung wurden in allen erfragten Kreditsegmenten beibehalten. Gleichwohl weiteten die Banken insbesondere die Margen für risikoreichere Ausleihungen im Unternehmenskreditgeschäft und bei der privaten Baufinanzierung etwas aus.

Die Nachfrage nach Unternehmenskrediten stieg weiter an, blieb jedoch weit hinter der kräftigen Zunahme in den ersten drei Quartalen 2020 zurück. Ausschlaggebend für die Ausweitung der Nachfrage war vor allem der Mittelbedarf für Umfinanzierungen, Umschuldungen und Neuverhandlungen sowie der Finanzierungsbedarf für Lagerhaltung und Betriebsmittel. Die Kreditablehnungsquote blieb auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Vor allem Unternehmen aus besonders von der Krise betroffenen Branchen wie etwa dem Gastgewerbe und dem Einzelhandel hatten einen schlechteren Zugang zu Krediten. Die Nachfrage nach Wohnungsbaukrediten war konstant gegenüber dem Vorquartal. Bei Konsumenten- und sonstigen Krediten verzeichneten die Banken einen stärkeren Rückgang des Mittelbedarfs.

Am GLRG III im Dezember und März 2021 nahmen 12 Banken bzw. 17 Banken aus der deutschen Stichprobe teil, vorwiegend wegen der attraktiven Ausgestaltung. Damit stießen auch diese beiden Refinanzierungsgeschäfte wieder auf hohes Interesse bei den Banken. Die Banken gaben an, die aufgenommenen Mittel in erster Linie für die Kreditvergabe und die Substitution von GLRG II-Mitteln und fälligen Schuldtiteln verwendet zu haben. An zukünftigen Geschäften würden die befragten Banken wieder vor allem wegen der attraktiven Ausgestaltung der GLRG III teilnehmen. Die GLRG III hatten kaum Auswirkungen auf die Kreditvergabepolitik der Banken.

Die viermal im Jahr durchgeführte Befragung zum Kreditgeschäft fand in der Zeit vom 11. März bis zum 26. März 2021 statt. An der Umfrage nahmen in Deutschland 34 Banken teil. Die Rücklaufquote lag bei 100 %. Mehr Informationen zu dieser Umfragen sind auf der Seite der Bundesbank verfügbar, inklusive einer detaillierten zahlenmäßigen Aufbereitung.

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WP/StB
Dr. Michael Wellmann
Spezialistenteams Banken, Region West
Abteilungsleiter
Fachlicher Leiter Spezialistenteam Gesamtbanksteuerung
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